Neue ÖVP-Attacke gegen Fischer: Präsident soll jetzt Stellung zu Eurofightern beziehen

"Bewährungsprobe": Molterer will Antworten hören PLUS: Fischer gegen Neuwahlen, für große Koalition

Die ÖVP schießt sich in der Eurofighter-Debatte weiter auf Bundespräsident Heinz Fischer ein. Nach den Angriffen des steirischen LH-Stellvertreters Hermann Schützenhöfer und Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll verlangt nun Klubobmann Wilhelm Molterer, dass Fischer seine Überparteilichkeit unter Beweis stellt. Die Rolle, "die Heinz Fischer früher einmal hatte, nämlich der heimliche Parteichef der SPÖ zu sein, die hat er jetzt nicht mehr", so Molterer, der Fischer "vor seiner größten Bewährungsprobe" sieht.

Es wäre "notwendig", dass Fischer als Oberbefehlshaber zum "Fragenkomplex" Eurofighter Stellung nehme.

"Bei wichtigen Fragen genügt es einfach nicht, nicht da zu sein", so Molterer in der "Tiroler Tageszeitung" auf die Frage, "ob es nicht die ÖVP war, die Fischer mit der Übergabe des Eurofighter-Vertrags im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen instrumentalisieren wollte".

(apa/red)