Neue Funde in England zeigen: In Steinzeit bekamen Menschen oft eine auf den Deckel

Kopfverletzungen als häufige Todesursache Steinzeitmenschen wurden auch Ohren abgeschnitten

In der Jungsteinzeit herrschten im heutigen Großbritannien raue Sitten: Bei der Untersuchung von mehr als 350 menschlichen Schädeln fanden britische Forscher heraus, dass jeder 14. eine Kopfwunde aufwies, wie das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" berichtete.

Zwei Drittel der Verletzungen waren demnach verheilt, ein Drittel der Höhlenmenschen aus der Zeit zwischen 4000 und 3200 vor Christus starb aber offenbar an den Wunden. "Die Verletzungen wurden vor allem durch stumpfe Objekte verursacht, auch wenn einige der Schädel offenbar Schläge von Steinäxten erhielten", hieß es in dem Bericht. Es gebe außerdem "einige Hinweise, dass Ohren abgeschnitten wurden". Die Untersuchungen machten die Archäologen Rick Schulting von der Universität von Belfast und Mick Wysocki von der Universität von Central Lancashire.
(apa)