Neue Erkenntnisse zu schwarzen Löchern:
Phänomen besaß früher große Strahlkraft

Universum enthält Vielzahl kleiner schwarzer Löcher Nur kleiner Anteil der Materie ist überhaupt sichtbar

Nicht schwarz wie die Nacht, sondern hell strahlend wie die Sonne waren sie einst: die rätselhaften und faszinierenden schwarzen Löcher im All. Durch das Zusammentreffen mit anderen Galaxien haben sie allerdings ihre Strahlkraft verloren, deckte jetzt das Team um den Astronomen Lucio Meyer auf.

Neue Erkenntnisse zu schwarzen Löchern:
Phänomen besaß früher große Strahlkraft

Schwarze Löcher im All waren nach Erkenntnissen eines Forscherteams der Universität Zürich nicht immer schwarz, sondern besaßen einst Strahlkraft. Im Laufe der Zeit kamen die astronomischen Phänomene mit anderen Galaxien in Kontakt, wodurch sie ihre leuchtende Materie einbüßten, heißt es in der jüngsten Ausgabe des Magazins "Nature".

Viel schwarze Materie bedeutet kleine Galaxie
Je größer der Anteil so genannter schwarzer Materie in einer Galaxie ist, umso kleiner sei diese. Das Universum enthält eine Vielzahl kleinster schwarzer Löcher, so die Wissenschafter. Im Umfeld der Milchstraße, die auch von der Erde aus bei klaren Bedingungen zu sehen ist, sind viele schwarze Galaxien anzutreffen.

Großteil der Materie ist unsichtbar
Nur vier Prozent der Materie sei überhaupt sichtbar, erläuterte der Genfer Wissenschaftler Yves Schutz. Daneben gebe es 23 Prozent schwarze Materie und 73 Prozent "dunkle Energie". Schwarze Materie entsteht durch die Gravitationskraft vorbeikommenden Lichts. Die dunkle Energie hingegen widersetzt sich der Gravitation. So ist die Ausdehnung des Weltalls zu erklären, fügte Schutz hinzu. (APA/red)