Neue Einblicke ins innere des Abwehramts: Brisante Stasi-Affäre im Nachrichtendienst

NEWS: Ex-Mitarbeiter soll für DDR spioniert haben Wollte den "Dienstbetrieb des Abwehramtes" stören

Das Nachrichtenmagazin NEWS enthüllt in seiner aktuellen Ausgabe eine Stasi-Affäre beim militärischen Inlandsnachrichtendienst, dem Heeres-Abwehramt. Durch eine Privatanklage eines pensionierten Mitarbeiters des Dienstes werden jetzt noch nie dagewesene Einblicke in das Innerste des Abwehramtes offenbar.

Hintergrund: Das Abwehramt hatte dem deutschen Militärischen Abschirmdienst (MAD) gemeldet, dass der Verdacht bestehe, dass ein früherer Mitarbeiter des Abwehramtes für das DDR-Ministerium für Staatssicherheit tätig gewesen sei. Dieser Ex-Mitarbeiter sei in weiterer Folge vom russischen KGB und später von dessen Nachfolgeorganisation SWR übernommen und geführt worden. Über die "Einbindung alter Seilschaften auch aus dem Ausland" habe der Mann versucht, "den Dienstbetrieb des Abwehramtes nachhaltig zu stören."

Dem pensionierten Mitarbeiter, der der Stasi-Spionage verdächtigt wird, wurde diese geheime Meldung allerdings zugespielt. Ob die undichte Stelle im Abwehramt oder im MAD sitzt, ist derzeit noch nicht bekannt.

Informant in Briefbomben-Causa
Der Mann, der in den 90er Jahren als Informant der FPÖ in der Briefbomben-Causa in Erscheinung trat, erstatte aufgrund der Beschuldigungen jedenfalls Privatanklage wegen des Verdachts der üblen Nachrede. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Im Zusammenhang mit dieser Causa gehen die Wogen jetzt hoch: Der neue Chef des Abwehramtes, Wolfgang Schneider, geht die Altlastensanierung in seinem Dienst offenbar offensiv an und greift durch. Zuletzt sollen mehrere altgediente Kader das Abwehramt verlassen haben müssen.

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