Neue Bombe im BAWAG-Prozess geplatzt: ÖGB-Vize Weninger plante Millionen-Coup

NEWS: Sonderermittler fanden brisantes Schreiben Weninger forderte Verdopplung der AR-Entschädigung

Auf eine neue Bombe im Bawag- Prozess sind die BKA-Sonderermittler gestoßen, wie das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet. Im Rahmen einer Hausdurchsuchung stießen die Kriminalbeamten auf einen Forderungskatalog des ÖGB- Vizepräsidenten und Bawag- Aufsichtsratschef Günther Weninger gerichtet an ÖGB-Boss Verzetnitsch. In dem Schreiben, das NEWS exklusiv vorliegt, fordert Weninger eine Verdopplung seiner Aufsichtsratsentschädigung von 3.000 auf 6.000 Euro sowie eine einmalige Pensionszahlung von rund 1,3 Millionen Euro.

Das Schreiben datiert 24. vom Jänner 2005, als die Milliarden der Bawag längst durch die Spekulationen vernichtet worden waren. Trotzdem preist Weninger, wie NEWS zitiert, seine Leistungen an. Er jammert, dass seine Pension nur 2.900 Euro betragen werde und er in der Wirtschaft ein Vielfaches verdient hätte. Penibel listet er sein Einkommen außerhalb der Pension auf und kommt auf den Betrag von 8.900 Euro zwölf mal im Jahr. Durch den Einmalerlag von 1,3 Millionen Euro, den die Bawag an eine Pensionskasse leisten sollte, errechnet sich Weninger eine Pensionszahlung von 5.000 Euro monatlich, berichtet NEWS Bawag-Aufsichtsratschef wollte er bis April 2008 bleiben.

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