Neu: Jobangebote für Arbeitslose via SMS:
Effizientere Vermittlung in Slowenien erhofft

Arbeitsmarktbehörde reagiert auf Ineffizienz-Vorwurf

Neu: Jobangebote für Arbeitslose via SMS:
Effizientere Vermittlung in Slowenien erhofft

Slowenische Arbeitslose haben neuerdings einen besonderen Grund, sich über Handy-Kurzmitteilungen zu freuen. Die slowenische Arbeitsmarktbehörde informiert ihre Kunden nämlich per SMS über freie Stellen. 18.500 Personen (knapp ein Viertel aller Arbeitslosen) hätten sich für den kostenlosen Dienst angemeldet, teilte die Behörde in Laibach mit. Auf die bereits verschickten 520 SMS hätten 64 Prozent der Adressaten reagiert.

Mit dem SMS-Dienst solle die Jobvermittlung effizienter und schneller werden, heißt es aus der Arbeitsmarktbehörde. Diese geht bei ihrer Vermittlungstätigkeit überhaupt neue Wege. So werden Jobsuchende künftig in Kleingruppen von zwölf bis 15 Personen zusammengefasst, für die ein gemeinsamer Vermittlungsplan ausgearbeitet wird. Auch werden die Arbeitgeber von den Beamten der Arbeitsmarktbehörde gezielt aufgesucht, um den künftigen Jobbedarf zu ermitteln und die Schulungsmaßnahmen für die Arbeitslosen entsprechend anzupassen. Heuer habe es schon 2.000 solcher Besuche gegeben.

Die slowenische Mitte-Rechts-Regierung hatte der Behörde jüngst Ineffizienz vorgeworfen. Verwaltungsminister Gregor Virant und Sozialminister Janez Drobnic suchen daher nach einer Nachfolgerin für die derzeitige Behördenchefin Anka Rode. (apa/red)