Kapselmania von

Nespresso plant
Lokal-Kette in Österreich

Auf Expansionskurs: Die neuen Pläne von Nespresso-Chef Dietmar Keuschnig.

Nespresso © Bild: APA/DPA/Brandt

Mehr als ein Drittel der Haushalte wählt portionierten Kaffee. Wie Nespresso-Chef Dietmar Keuschnig den Trend zur Kapsel verstärken will.

Es hat den Schweizer Lebensmittelgiganten Nestlé gebraucht, um Kaffee neu zu erfinden. Mit Nespresso wurde ein Trend geschaffen, der auch noch Nachahmer zum Erfolg geführt hat.

Fast 40 Prozent der Österreicher lassen ihren Kaffee zuhause aus einer Kapselmaschine rinnen. Dass man so Kaffee-Kilopreise von über 50 Euro berappt, kümmert die wachsende Fangemeinde wenig. Kapselkaffee ist ein Lifestyleprodukt, über dessen Sortenvielfalt man Individualität auslebt.

Als Trendsetter am Markt wirkt Nespresso. Werbe-Testimonial George Clooney ist für Kapsel-Fans ebenso Kult wie die chicen Geschäftslokale, Boutiquen genannt. Dort dreht sich alles um Kaffeesorten und Design-Maschinen. Das lukrative Geschäftsfeld, nebenher Aktionsware zu verramschen, überlässt man anderen. Nichts trübt die Sinne für das Hauptprodukt.

Darauf setzt Dietmar Keuschnig, Chef von Nespresso-Österreich. Im NEWS-Interview spricht der Kärntner über seine Expansionspläne.

NEWS: Herr Keuschnig, am Beginn der Wiener Mariahilfer Straße wird eine Baustelle vom Nespresso-Logo verdeckt. Was steckt dahinter?

Dietmar Keuschnig: Wir setzen unsere Expansion fort. Unser Boutique-Netzwerk wird im Osten Österreichs, im Wiener Raum, ausgebaut. Wir werden uns dort neu zeigen und neu präsentieren. Das ist der erste große Schritt für das zweite Halbjahr 2014.

NEWS: Sie planen demnach mehr als nur ein neues Geschäftslokal in Österreich?

Keuschnig: Ja, auch von der Anzahl der Boutiquen wird es ein großer Schritt. Lassen Sie sich überraschen.

NEWS: Wird das eine ganze Kette neuer Lokale?

Keuschnig: Wenn sich der Markt entsprechend entwickelt, werden wir auch im kommenden Jahr weiter expandieren. Damit haben wir für die nächsten Jahre schon einige Pläne.

NEWS: Sind die neuen Boutiquen anders als die bisherigen?

Keuschnig: In unserer Gruppe hat sich da einiges getan. Wir können auf ein Boutiqueportfolio zurückgreifen, das sich in ganz verschiedenen Formaten mit unterschiedlichen Designs bewegt. Wir sind bestrebt, das richtige Format für Österreich zu finden. Der Österreicher schätzt die persönliche Beratung sehr. Deshalb setzen wir auf Serviceleistung und Mitarbeiter-Boutiquen. Gegenüber dem Wiener Museumsquartier eröffnen wir unsere erste neue Boutique im September. Da wird es eine Menge Überraschungen geben.

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper Version.

Kommentare

Ja und in 10 Jahren gibt es dann Wasser-Boutiquen wenn die unser Wasser aufgekauft haben. Das kostet dann wahrscheinlich auch 50 Euro pro Liter, aber macht ja nix, denn dann ist Wasser ein Lifestyle-Produkt ;)

Ja das ist auch das was meinen Kaffeegenuss trübt. Denn er schmeckt einfach super, es ist super einfach zu bedienen und teuer ist es nur für Menschen die täglich viele Tassen trinken. Bei zwei bis vier Tassen pro Wochenende ist es natürlich umgerechnet teuer aber geht nicht wirklich ins Geld.

Nicht vergessen: Nespresse = Nestlé!
Und Nestlé einer der übelsten Globalplayer!

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