Kakerlaken-Invasion

Nach Müll hat italienische Stadt nun mit bis zu 7 Zentimeter langen Tieren zu kämpfen

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Neapel - Kakerlaken-Invasion

Die Zeitung "La Repubblica" schrieb bereits von einer "Invasion gigantischer Kakerlaken", Gesundheitsexperten warnten vor der Gefahr von Krankheiten wie Typhus und Hepatitis A. Eine Stadtsprecherin wies dies vehement zurück: "Es gibt kein Gesundheitsrisiko, es gibt keine Notsituation", erklärte Maria Bonacci. Das "Phänomen" betreffe überdies nur bestimmte Gegenden. Auch sei es übertrieben, von einer "Invasion" von Kakerlaken zu sprechen, erklärte Bonacci, räumte aber ein, dass die Zahl des Ungeziefers in diesem Sommer höher als in früheren Jahren sei.

Mistentsorgung noch immer nicht im Griff
Die Kakerlaken-Plage hat die seit Jahren anhaltende Diskussion über die Müllkrise in der italienischen Hafenstadt wieder angefacht. Die Stadt bekommt ihre Mistentsorgung seit Jahren nicht richtig in den Griff, das Geschäft ist zudem eine wichtige Einnahmequellen der Mafia. Immer wieder hatten sich in der Stadt übelriechende Müllberge aufgetürmt, so dass zeitweise sogar die Armee ausrücken musste, um der Situation Herr zu werden.