Navigationsgeräte unter der Lupe des VKI:
Große Unterschiede bei den Zusatzfeatures

Stauwarnung nur bei Hälfte der Testgeräte vorhanden TomTom Go 910 setzte sich klar als Testsieger durch

Navigationsgeräte unter der Lupe des VKI:
Große Unterschiede bei den Zusatzfeatures
© Bild: Garmin

Ehen sollen schon daran zerbrochen sein, dass ER nicht nach dem Weg fragen wollte und SIE sich nicht auf der Karte zurecht fand. Navigationssysteme sollen hingegen für eine entspannte Fahrt und Ankunft sorgen. Der Verein für Konsumenteninformation wollte es genau wissen und hat 15 mobile Geräte auf Herz und Nieren getestet.

Wichtigstes Ergebnis der im neuesten "Konsument"-Heft publizierten Untersuchung: Fast alle finden ihr Ziel. Ob Stadtverkehr oder Überland, das Berechnen der idealen Route bereitete lediglich einem Gerät Probleme. Verbesserungsmöglichkeiten ortet der VKI allerdings bei der Handhabung. Bei Preisen zwischen 250 und 660 Euro ist es nicht verwunderlich, dass nicht alle "Navis" mit Zusatzfeatures wie MP3-Player, Fotobetrachter, Handy-Freisprechanlage, oder Videoplayer aufwarten können.

Warum man trotz Navi im Stau steckt...
Schmerzlich vermisst wurde jedoch von den Testern bei der Hälfte der Geräte das Fehlen der so genannten TMC-Funktion. Diese erlaubt die Integration von Rundfunk-Verkehrsmeldungen und soll so an Staus vorbeileiten. Dies funktioniert allerdings nicht in allen europäischen Staaten und ist zudem oft kostenpflichtig. Unterschiede bei den Geräten gibt es laut VKI auch beim Kartenmaterial. Wenn dieses nicht am neuesten Stand ist, hilft auch das beste Gerät nicht wirklich weiter.

TomTom an der Spitze
Als Testsieger setzte sich klar das TomTom Go 910 durch, gefolgt vom Navman N60i und dem Medion GoPal PNA465. Insgesamt acht Geräte kamen auf das Urteil gut, sechs weitere wurden als durchschnittlich eingestuft, während es für das Yakumo EazyGo (XSC-Europa) nur ein nicht zufriedenstellend gab. (apa/red)