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NATO spielt Trump-Äußerungen herunter

Stoltenberg "absolut zuversichtlich"

Die NATO versucht, die jüngsten Äußerungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump herunterzuspielen. Generalsekretär Jens Stoltenberg sei "absolut zuversichtlich", dass auch die neue US-Regierung zur NATO stehen werde, sagte seine Sprecherin am Montag in Brüssel.

Stoltenberg und Trump hätten bereits darüber diskutiert, wie sich das Bündnis weiter an das veränderte Sicherheitsumfeld und durch Terrorismus entstandene Gefahren anpassen müsse. Wie Trump sehe auch Stoltenberg die Notwendigkeit steigender Verteidigungsausgaben innerhalb der Allianz.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte zuvor nach einem Gespräch mit Stoltenberg gesagt, bei der NATO seien die jüngsten Äußerungen Trumps mit Besorgnis aufgenommen worden. Er bezog sich dabei vor allem darauf, dass der US-Amerikaner in einem am Montag veröffentlichten Interview von "Bild" und Londoner "Times" das Bündnis erneut als obsolet bezeichnet hatte.

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