Nationalratswahl von

Jugend wählt Grün

Fast 20 Prozent würden Glawischnig ihre Stimme geben. Die FPÖ stürzt hingegen ab.

Mädchen in der Wiese © Bild: thinkstock.at

Die Grünen sind vor der SPÖ die deutlich stärkste Partei und kratzen an der 20-Prozent-Marke, die FPÖ stürzt auf neun Prozent ab und die NEOS überspringen die Vier-Prozent-Hürde. Jedenfalls, wenn es nach den 16- bis 29-Jährigen geht. Das ergab die repräsentative Jungwähler-Befragung des Instituts für Jugendkulturforschung.

500 Jugendliche und junge Erwachsene wurden dafür befragt und im Vergleich zum letzten Jahr gab es in dieser Altersgruppe deutliche Verschiebungen. Eva Glawischnig und die Grünen setzen sich mit einem Plus von vier Prozent an die Spitze, gefolgt von der SPÖ, die sich mit einer Steigerung von neun auf 14 Prozent den zweiten Platz holt.

Abgestürzt sind hingegen die Freiheitlichen. Gaben vergangenes Jahr noch 15 Prozent an, Heinz-Christian Strache ihre Stimme geben zu wollen, sind es diesmal nur mehr neun Prozent. "Für die jungen Protestwähler gibt es inzwischen genug Alternativen, das bekommt die FPÖ zu spüren." begründet Studienleiter Philipp Ikrath diese Verschiebung.

Tiefer Fall für Piraten und ÖVP

Noch tiefer ist der Fall der Piraten, ihr Anteil wurde im selben Zeitraum von zwölf auf vier Prozent um zwei Drittel reduziert. Auch die ÖVP wurde mehr als halbiert, sie liegt bei den Jungwählern im Moment bei gerade noch vier Prozent - gleichauf mit Piraten und Team Stronach. Knapp davor: die NEOS, die auf fünf Prozent Zustimmung kommen.

Alarmierend hoch ist der Anteil der jungen Weißwähler: 14 Prozent der österreichischen 16- bis 29-jährigen ziehen dies inzwischen in Erwägung, 6 Prozent denken darüber nach, gar nicht zur Wahl zu gehen. Ikrath: "Der Frust über die Politik ist auf einem neuen Höchststand angekommen. Viele Jugendliche haben den Eindruck, dass sich im Wahlkampf gar niemand mehr für sie interessiert. Während überall über Pensionen geredet wird, fristen jugendpolitische Themen ein Nischendasein", erläutert Ikrath.

Kommentare

brauser49

Abwahl von Rot, S - NUN...

SchorschUnchained melden

Bitte bitte... weählt bloß nicht die ÖVP oder SPÖ!!! Meine Simme hat sich das BZÖ verdient!

brauser49
brauser49 melden

Ja, - all.s nur SP, VP NI.HT - gibts 9 Variant.n: BZ, GR, FP....
Nun auf zur Wahl...

bushmaster

Wenn man eigentlich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, ist es auch nicht schlimm nicht zu wissen, wann es soweit ist. Und ja, ich wähle keine von den Parteien.

brauser49

RotSw muss muss abg.wählt, also wählt GR, FP, BZ, N.OS, was au.h imm.r

Ivoir

Ich werde wohl so wie immer wählen, anstatt des Kreuzerls schreibe ich die in jeden Kreis eine Rankingnummer. Achtung das ist ein Beispiel. SPÖ 1; ÖVP 2; GRÜN 3; FPÖ 4; oder so ähnlich.

Ich habe Gr. erlebt und mir graust davor wenn die % machen

free-spirit

Wir sind als Staatsbürger ohnehin schon fast entmündigt und unter den Grünen würde es noch mehr Vorschriften hageln. UNWÄHLBAR !!!

Oberon

Auch ich wollte in meinen frühen Erwachsenenjahren einmal die Grünen wählen, hab's aber dann doch nicht getan. Tier- und Umweltschutz, das hat mir damals imponiert.
Die Grünen sind im Laufe der Zeit zu einer Antiösterreicher-Partei mutiert, und das gefällt mir nicht.
Ich hoffe, die Jugend überlegt es sich noch, wem sie ihr Kreuzerl gibt, obwohl, mich überzeugt keine Partei.

Jede Gesellschaft bekommt die Politikerinnen, die sie verdient. Schade nur, dass meist die anderen die Zeche bezahlen müssen. Die Gebührenerhöhungen und die Verschleuderung von Steuergeld der Nichtradlfahrenden in Wien, gibt uns den Ausblick auf Rot/Grün im Bund.

Forest w.

Also kann mir besten Willen nicht vorstellen das das Stimmen sollte,wenn ja dann frage ich mich ob wir alles so Regeln sollten wie auf der MariahilferStraße dann werden wir untergehen,und das ist Fakt,es ist gut das unsere Wälder etc geschützt werden aber das vorschreiben wie wer Leben soll etc das ist zu viel des Guten.

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