Nationalratswahl 2013 von

FPÖ setzt auf Frauen

Sieben der 19 Plätze weiblich besetzt - Tochter von Ex-Vizekanzler kandidiert

HC Strache im Portrait © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH

Die FPÖ wird weiblicher: Denn die Partei hat auf ihrer am Freitag präsentierten Bundesliste für die Nationalratswahl im Herbst zwei Frauen an prominenter Stelle gereiht. Hinter Spitzenkandidat und FP-Obmann Heinz-Christian Strache und Generalsekretär Herbert Kickl sind Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller und Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein auf den Plätzen drei und vier gereiht. Strache hofft auf 34 bis 45 Mandate, wie er bei der Präsentation der Liste erklärte. 34 Sitze wären allerdings sogar weniger als die Partei derzeit (38) hat.

Unter den insgesamt 19 Namen finden sich neben Kitzmüller und Belakowitsch-Jenewein noch fünf weitere Frauen, darunter auch die als NÖ Landesparteichefin zurückgetretene Barbara Rosenkranz, die an der achten Stelle der Liste gereiht ist sowie die umstrittene steirische Nationalratsabgeordnete Susanne Winter. Letztere ist allerdings nur auf Platz 17 der Liste aufgestellt und muss damit vermutlich um ihren erneuten Einzug in den Nationalrat zittern. Strache sagte, man peile 25 Prozent Frauenanteil in der Fraktion an, wobei es nicht um "Masse, sondern um Qualität" gehe, wie er betonte.

Rosenkranz ist zwar nur an achter Stelle gereiht, sie könnte aber über ein Direktmandat sicher in den Nationalrat einziehen, meinte Strache. Bei der Wahl 2006 waren sieben Abgeordnete der FPÖ über die Bundesliste eingezogen.

Tochter von Steger kandidiert

Vizeparteichef Norbert Hofer ist an fünfter Stelle der Liste gereiht, dahinter liegen Generalsekretär Harald Vilimsky und Verfassungssprecher Harald Stefan auf Platz sieben. Ein Comeback feiern könnte Reinhard Bösch, der auf der Bundesliste auf Rang neun gereiht ist. Auf Platz 13 wartet die FPÖ mit dem Steuerrechtsexperten Hubert Fuchs mit einem Neu-Einsteiger auf, er hat Chancen auf den Einzug. Schaffen könnte es auch Carmen Gartlgruber, die auf dem 14. Platz der Bundesliste gereiht ist.

Zwar nicht über die Bundesliste, aber über die Wiener Landesliste wird wohl Petra Steger in den Nationalrat kommen, sagte Strache. Sie ist Basketball-Nationalspielerin, Bezirksrätin in Wien Meidling und Tochter von Ex-Vizekanzler Norbert Steger. Die Landesliste selbst wurde aber noch nicht präsentiert.

Insgesamt erhofft sich Strache 34 bis 45 Mandate nach der nächsten Nationalratswahl, über die Bundesliste hält er fünf bis zehn Plätze für "real". Als "Hauptgegner" bezeichnete er das "Duo Inferior" Bundeskanzler Werner Faymann (S) und Vizekanzler Michael Spindelegger.

Kommentare

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Der Maturant Kickl gibt ihm immer die Fremdwörter zum Nachplappern, wie Z.B. "Duo inferior". Wir erinnern uns noch gut an die Inferiorität der Regierungsbeteiligung der Blauen zur Zeit Schüssels mit seiner inferioren Personalauswahl.

Ignaz-Kutschnberger
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3 Fragen dazu: Was ist ein Maturant ?
Wer oder was ist Kickl ?
Gibts die Blauen überhaupt noch?

giuseppeverdi melden

Bitte "War Lord" Krone lesen, dort wird dem Hatsche mit heutigem Datum nach neuester Umfrage rund 20 Prozent vorausgesagt und das ist relativ viel für einen, von dem Sie angeblich nicht wissen, ob es ihn noch gibt und der angeblich von Stronach so gerupft wird oder? Und bitte nicht sagen, Umfragen seien so oder so ungenau. Manchmal stimmen sie halt!

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Hatsche ?? Sollte der nicht eigentlich im Protest-Camp in Istanbul sein??

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