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Erste große Verhandlungsrunde

SPÖ und ÖVP treffen sich erstmals im großen Kreis zu Koalitionsgesprächen

Werner Faymann und Michael Spindelegger © Bild: APA/Herbert Neubauer

Heute Nachmittag findet die erste Runde der Koalitionsverhandlungen in der großen Runde statt. Die je 13 Mitglieder von SPÖ und ÖVP treffen sich um 13 Uhr im Parlament. Im Anschluss daran wird es ein Pressestatement von Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger geben.

Um inhaltliche Details wird es bei dieser ersten großen Runde aller Voraussicht nach noch nicht gehen. Wie der APA aus den Büros des SPÖ-Vorsitzenden und des ÖVP-Obmannes erläutert wurde, soll vor allem der weitere Fahrplan für die Verhandlungen besprochen werden.

Keine Ergebnisse aus den Untergruppen

Auch aus den acht eingesetzten Untergruppen sind vorerst noch keine großartigen Ergebnisse zu erwarten. Immerhin sollen aber bis morgen Mittag alle acht Gruppen zumindest einmal Kontakt aufgenommen haben. Vereinbart wurde bereits, dass über inhaltliche Fragen im Laufe der Verhandlungen - wenn überhaupt - nur Faymann und Spindelegger kommunizieren sollen.

Auch über Personelles wurde offiziell noch nicht gesprochen, auch wenn in den Medien bereits eifrig spekuliert wird, wer der künftigen Regierung angehören wird und wer nicht mehr. Von beiden Seiten wurde betont, dass diese Frage erst am Ende der Verhandlungen behandelt werden soll.

Tirols LHStv. Geisler kommentiert Minister-Gerücht nicht

Der Tiroler LHStv. Josef Geisler (ÖVP) hat Gerüchte um seine etwaige Bestellung zum neuen Landwirtschaftsminister am Montag nicht kommentiert. "Ich will mich nicht dazu äußern. Ich bin mit meiner Position in Tirol sehr zufrieden", sagte er gegenüber der APA.

Was die Zukunft bringen werde, wisse man nicht, so der LHStv. Weder ÖVP-Bundesparteiobmann und Vizekanzler Michael Spindelegger noch Tirols LH Günther Platter seien in dieser Frage auf ihn zugekommen.

Das Entstehen der Gerüchte hänge wahrscheinlich damit zusammen, dass er bei den Koalitionsverhandlungen in den beiden Untergruppen "Wachstum" und "Zukunft" vertreten sein werde. Geisler betonte, weiter dafür einzutreten, dass sein Tiroler Landsmann, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle auch der nächsten Regierung angehören werde: "Töchterle soll Minister bleiben."

Kommentare

Sophie35 melden

Es ist immer wieder eine unglaubliche Zumutung Kasperl und seinen überheblichen Gegenspielgefährten ansehen oder gar hören müssen, jetzt geht die unproduktive Freunderlwirtschaft mit Kurz und Co die nächsten Jahre ungestört weiter, das ist einfach nur SCHRECKLICH !

christian95 melden

Wir verdienen nichts anderes! Wir haben uns diese Typen selbst gewählt. Es geht noch blöder: SPÖ+ÖVP verhalten sich so als ob ihnen der ORF gehören würde. Weil dieser offensichtlich zu wenig Rot-Schwarze-Jubelmeldungen "unabhängig" gesendet hat, soll das Management ausgewechselt werden. Nordkorea & Co lassen grüßen.

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