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"ÖVP redet Österreich schlecht"

SPÖ-Geschäftsführer Darabos wirft der Volkspartei "Fundamentalopposition" vor

Norbert Darabos © Bild: APA/Helmut Fohringer

Die Empörung der SPÖ über ÖVP-Äußerungen zum Wirtschaftsstandort Österreich im Allgemeinen und den "Abgesandelt"-Sager von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl im Besonderen ist weiter ungebrochen. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos kritisierte am Donnerstag bei einem Pressegespräch, die ÖVP "redet Österreich schlecht" und konterte mit Aussagen diverser ÖVP-Politiker der vergangenen Monate.

Die ÖVP betreibe im Wahlkampf "Fundamentalopposition", dabei sitze sie seit 1987 "ununterbrochen" in der Regierung. Und sowohl ÖVP-Obmann Michael Spindelegger als auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hätten sich in den vergangenen Monaten wiederholt positiv zur wirtschaftlichen Lage Österreichs geäußert.

Im Wahlkampf aber setze es Schmähungen wie jene von VP-Wirtschaftsbund-Chef Leitl. "Österreich hat es nicht verdient, von der ÖVP beschmutzt und schlechtgeredet zu werden", richtete Darabos der Volkspartei aus. Spindelegger "opfert für seinen Kanzlertraum und möglicherweise für schwarz-blau das Ansehen Österreichs". Zugleich versicherte der SPÖ-Manager, man stehe zur Koalition mit der ÖVP, man arbeite bis zum Wahltag zusammen "und hoffentlich auch danach".

Finanzministerin Maria Fekter hat sich hinter Leitls Aussage gestellt, wonach Österreich in den vergangenen Jahren im Vergleich zum europäischen Durchschnitt "abgesandelt" sei. Es sei darum gegangen, aufzuzeigen, dass Österreich seit dem Jahr 2007 im Standortranking vom oberen Drittel in das Mittelfeld abrutschte, meinte Fekter.

Frontalattacke auf den Kanzler

Sie attackierte in diesem Zusammenhang auch einmal mehr Bundeskanzler Werner Faymann frontal. Vom Regierungschef gehe ein "Stimmungsbild" aus, das "nicht wirtschaftsfreundlich" sei. Faymann orientiere sich dabei an der Politik des französischen Präsidenten Francois Hollande : "Das ist traurig genug". Seit 2007, dem Jahr als die Sozialdemokratie wieder den Bundeskanzler stellte, habe die aktive Standortpolitik keine Priorität mehr gehabt, ging die Finanzministerin mit dem Koalitionspartner hart ins Gericht. Bis zum Jahr 2007 seien die Investoren in Österreich jedenfalls "gut aufgehoben" gewesen. "Österreich braucht einen schwarzen Kanzler", erklärte die voll auf Wahlkampf eingestellte Ministerin.

Auch mit einem der ÖVP-Lieblingsthemen, der Flexibilisierung der Arbeitszeit, stieg die Finanzministerin in den Ring. Diese brauche es, eine gesetzliche Änderung sei aber nicht notwendig. "Ich rufe die Sozialpartner auf, für Flexibilität in jenen Branchen zu sorgen, die sie benötigen", sagte Fekter.

Kommentare

SPÖ Nachwuchs - die nächste Ministerin?

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Mich wundert es, dass die ÖVP i überhaupt nicht bedenkt, dass vor allem Schlechtrederei dem Wirtschaftsstandort schadet.
Insbesondere, wo die ÖVP doch damit wirbt, dass "Österreich den Optimisten gehöre"...

https://twitter.com/raketaat/... 5940283392 ;)


https://twitter.com/raketaat/... 5940283392

Testor melden

Der gescheiterte Selbstverteidigungsminister hat noch vor einem Jahr Opposition gegen sich selber betrieben, indem er das Bundesheer mieß gemacht hat.

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Habens a wieder RECHT :)

christian95 melden

Leitl OÖ kritisiert die schlechte Wirtschaftspolitik des OÖ Wirtschaftsministers Mitterlehner und der aus OÖ stammenden Finanzministerin!!!

christian95 melden

Was haben Leitl & Co seither unternommen?
Pressemeldung: 31.5.2012: Österreich Wettbewerbsfähigkeit sinkt dramatisch:

2010 – 14. Platz
2011 – 18. Platz
2012 – 21. Platz

SPÖ+ÖVP fahren die gesamte Wirtschaft an die Wand! Grund sind die hohe Steuerbelastung und die Defizite der Länder sowie mangelnde Verwaltungseffizienz.

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Der Leitl hat schon recht, nur is auch seine eigene Partei schuld. SPÖ und ÖVP sind leider Schlechtmacher, dagegen ist schlecht reden weniger schlimm.

Das Land braucht eine bessere Wirtschaftspolitik. Am besten Stronach (wenn er Lust hat) oder BZÖ.

christian95 melden

Seit dem Krieg haben sich SPÖ+ÖVP den gesamten Staat untereinander im Proporz aufgeteilt. Gemeinsam haben sie diesen Staat dort hin gebracht. (Rekordstaatsschulden, Rekordarbeitslosigkeit, dramatisch sinkende Wettbewerbsfähigkeit usw.) - Und WIR, wir wählen sie dafür zum Dank immer wieder! So wie in Nordkorea & Co haben wir auch einen eigenen Staatsfunk.

christian95 melden

Bei diesem Staatsfunk werden vorher ausgewählte Parteigünstlinge mich sichere hochbezahlte Jobs versorgt. Daher berichten sie uns dann ihre sogenannten "unabhängigen Informationen". China lässt grüßen.

Schaut Euch diesen Darabos an!! So wie der da aussieht muss viel Alkohol im spiel gewesen sein!!!

WilliB123 melden

Also was die ÖVP da abzieht ist wirklich das letzte. Wie die Fahnen im Wind, aber das ist ja nix neues. Und die Fekter a gleich dabei und meckert herum wie immer. Großartig. So wird man gewählt.
Nur gut, dass da noch richtige Optimisten sitzen: https://vimeo.com/72834552 Dass ich nicht lache!

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will Sie werden es noch erleben Rot = unwählbar
Schwarz = werd ich wählen F = Liebestoll aber NICHT wählbar
G = Chaospartie (Fundis sind zum Vergessen) Stroh = Die
Heimkehr zum Altersheim ALLE anderen sind volkommen UNNÖTIG

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Darabos hat seine Arbeit im KRIEGS- Ministerium total versaut
und jetzt redet er schon wieder BLÖD

Optional
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1. Verteidigungsministerium
2. Falls Sie es nicht mitgekriegt haben hat er sich für das Berufsheer eingesetzt, und als die Volksabstimmung für die Wehrplficht war, MUSSTE er Rücktretten!!!!
Die Mitzi hätt sie vonmiraus auch schon längst schleichen kennan!

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Ich muss zugeben: Aus Sicht der ÖVP war und ist Darabos als Wahlkampfleiter eine verdammte Fehlbesetzung !!
Mir wäre es lieber man hätte diesen Mann im Kriegsministerium belassen...dort hätte ER für die ÖVP weniger Schaden anrichten können!! :)
Auf diesem Wege, Servas Norbert ;) ...und Du wirst sehn , die ÖVP wird trotzdem den Kanzleranspruch stelllen!!

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Über 30 % schafft selbst ein DARABOS nicht !! :)

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Aber jeden einzelnen Prozentpunkte den der Typ lukriert, könnte einen weiteren Ministerposten für die SPÖ bedeuten... verdammt nochmal :)

Jeder Manager, der seinen Betrieb als "abgesandelt" bezeichnet, könnte seinen Hut nehmen. Nicht so Herr Leitl *g*. Politiker haben Narrenfreiheit und einen sicheren, gut dotieren Posten *g*. ÖVP und auch SPÖ - UNWÄHLBAR!

Ignaz-Kutschnberger

Was heißt da: Beschmutzt Österreich und redet es schlecht... und was soll das von wegen schwarz-blau...
Oh dieser Darabos!!!

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