Fakten von

Nationalrat: FPÖ-Klub mit zwei Ex-Stronachs und Jenewein

Klubdirektor Nemeth verzichtet

Die FPÖ hat endgültig die Zusammensetzung ihres Parlamentsklubs fixiert. Nicht dabei ist überraschend Klubdirektor Norbert Nemeth, obwohl er ein Mandat errungen hätte. Er ist immerhin Mitglied des Kernteams bei den Regierungsverhandlungen. Andere hatten bereits kundgetan auf ihren Sitz zu verzichten, etwa Wiens Vizebürgermeister John Gudenus oder die Zweite Landtagspräsidentin Veronika Matiasek.

Zwei frühere Abgeordnete des Team Stronach haben es geschafft, am Ticket der Freiheitlichen wieder in den Nationalrat einzuziehen. Neben Robert Lugar bleibt auch Jessi Lintl Abgeordnete. Die Ironie dabei: Lintl hatte den Stronach-Klub wegen Lugar verlassen. Später war sie kurz freie Mandatarin, ehe sie Ende 2015 vom FPÖ-Klub aufgenommen wurde.

Steigen wird die Zahl der weiblichen Abgeordneten in der FPÖ. Immerhin elf der 51 Sitze werden von Frauen besetzt. Die Quote von knapp 22 Prozent ist freilich weiter die schlechteste aller Fraktionen. Allerdings betrug sie am Ende der ausgelaufenen Gesetzgebungsperiode nur noch 16 Prozent.