Nahost von

Jüngste Gewalt schürt Angst

Furcht vor Eskalation der Spannungen nach tödlichen Messerattacken auf Israelis

Nahost © Bild: REUTERS/Finbarr O'Reilly

Die jüngsten Gewaltangriffe auf Israelis haben die Furcht vor einer Eskalation der Spannungen im Nahen Osten geschürt. Die USA und die Europäische Union verurteilten am Montagabend die Messerangriffe radikaler Palästinenser, bei denen zuvor zwei Israelis getötet worden waren.

US-Außenamtssprecherin Jen Psaki sagte in Washington, die USA bedauerten den "Verlust von Menschenleben" zutiefst. Die Konfliktparteien müssten jede mögliche Maßnahme ergreifen, um Zivilisten zu schützen und die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern abzubauen. Die EU sprach von "furchtbaren Terrorakten". Die Lage könne sich noch verschärfen, wenn sich nicht bald eine "politische Perspektive" auftue, erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini.

Zwei Tote bei Messerangriffen

Bei zwei Messerangriffen waren am Eingang einer israelischen Siedlung im Westjordanland sowie in der bisher von den Spannungen verschonten Metropole Tel Aviv am Montag eine junge Siedlerin und ein Soldat getötet worden.