Naher Osten von

Wiederaufbau in Gaza

Israel und Palästinenser einigen sich auf erleichterte Einfuhr von Baumaterial

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    Folgen des Kriegs

    Der jüngste Krieg hat im Gazastreifen für weitreichende Zerstörungen gesorgt, wie hier in Beit Hanoun.

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    Folgen des Kriegs

    Ihr Haus in Beit Lahiya ist nicht mehr bewohnbar, jetzt sitzen diese Palästinenser unter einem Zeltdach.

Vertreter Israels und der Palästinenser haben sich nach UN-Angaben vom Dienstag auf einen provisorischen Wiederaufbauplan für den Gazastreifen geeinigt. Unter Vermittlung der Vereinten Nationen wurde demnach vereinbart, die Einfuhr von Baumaterialien für zivile Zwecke in das abgeschottete Küstengebiet zu ermöglichen.

Laut dem UN-Sondergesandten für den Friedensprozess im Nahen Osten, Robert Serry, sollen die Vereinten Nationen sicherstellen, dass die Lieferungen nicht der radikalislamischen Hamas zugutekommen. Serry forderte vor dem UN-Sicherheitsrat, das Abkommen nun auch "ohne Verzögerung" umzusetzen. Es sei "ein Hoffnungsschimmer für die Menschen im Gazastreifen" und "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ziel, alle Restriktionen aufzuheben".

Ein- und Ausfuhren sowie Passierscheine für die Bewohner des Gazastreifens sind seit acht Jahren massiven Beschränkungen unterworfen. Israels Regierung begründet die Einfuhrbeschränkungen mit der Gefahr, dass die ihr feindlich gesinnte Hamas Zugriff auf Lieferungen bekommen und diese zum Bau von Waffen und Bunkern nutzen könnte.

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