Nächstes Kapitel in Polizei-Affäre: Weitere Suspendierung bei der Wiener Exekutive!

Gruppenführer der Kriminaldirektion 1 betroffen PLUS: NEWS deckte den neuen Polizei-Skandal auf

Nächstes Kapitel in Polizei-Affäre: Weitere Suspendierung bei der Wiener Exekutive!

Paukenschlag bei der Wiener Polizei: Ein weiterer Beamter ist vom Dienst suspendiert worden. Betroffen ist jener Gruppenführer der Kriminaldirektion 1, der im NEWS-Bericht auf Fotos zu sehen war, die ihn Seite an Seite mit dem erst kürzlich verhafteten mutmaßlichen Schutzgelderpresser Dragan J. alias "Repic - der Zopf" zeigen.

Berichte der Tageszeitungen "Presse" und "Kurier" wurden von Polizeipräsident Peter Stiedl und Landespolizeikommandant Karl Mahrer der APA bestätigt.

Das Büro für Interne Angelegenheiten (BIA) ist mit den Ermittlungen gegen den Gruppenführer betraut. Laut Stiedl steht noch ein Faktum mit strafrechtlicher Relevanz im Raum, auf das der Polizeipräsident nicht eingehen wolle. Probleme für die Polizeiarbeit sah Stiedl nicht: "Es ist ein Kriminalbeamter aus der fünften Reihe, der leicht ersetzbar ist."

Buxbaum will Bericht des Polizeipräsidenten Innenministeriums-Sprecher Rudolf Gollia bestätigte der APA, dass Erik Buxbaum, Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, von Stiedl einen Bericht gefordert hat. Darin soll Stiedl bis Anfang April unter anderem einen Überblick über seine geplanten Maßnahmen in der Polizei-Affäre geben. Auch soll er darin auflisten, was an Verfehlungen der betroffenen Polizeibeamten vorliegt. Neben dem Gruppenleiter der KD 1 sind seit dem Vorjahr ja auch der interimistische Leiter der kriminalpolizeilichen Abteilung, Ernst Geiger, sowie Landespolizeikommandant Roland Horngacher suspendiert.

"Weitere vorläufige Suspendierungen sind derzeit nicht geplant", sagte der amtsführende Landespolizeikommandant Karl Mahrer der APA zu Gerüchten, dass es weitere Beamte treffen könnte. "Aber das Büro für Interne Angelegenheiten ermittelt ja in mehrere Richtungen." Daher sei es nicht auszuschließen, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Maßnahmen ergriffen werden müssten. (apa/red)