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Nachbarn getötet - Polizei sucht weiter nach 66-Jährigem

Beamte aus mehreren Bundesländern im Einsatz

Die Polizeikräfte haben am Donnerstag, dem Allerseelentag, weiter nach dem auf der Flucht befindlichen mutmaßliche Todesschützen von Stiwoll gesucht. Es würden Hinweise aus der Bevölkerung abgearbeitet und Objekte durchsucht, sagte ein Polizeisprecher. Mittlerweile seien Polizisten aus mehreren Bundesländern im Sucheinsatz, darunter auch ein Zug der Wiener Sondereinheit Wega.

Am Donnerstagvormittag gab es in Stiwoll im westlichen Teil des Bezirks Graz-Umgebung auch eine Veranstaltung des Kriseninterventionsteams (KIT), um die örtliche Bevölkerung zu unterstützen. Die meisten Einwohner waren in den vergangenen Tagen zuhause geblieben, die Allerheiligenprozession wurde abgesagt. Der Gottesdienst am Mittwoch war von starken Polizeikräften gesichert worden.

Die Exekutive vermutet den 66-Jährigen, der am Sonntag mit einem Gewehr zwei Nachbarn erschossen und eine weitere schwer verletzt haben soll, immer noch in der bewaldeten und unwegsamen Gegend um Stiwoll. Am Montag war in Södingberg westlich von Stiwoll das verlassene Fluchtfahrzeug des Mannes entdeckt worden.