Nach drei Wochen bangen Wartens: Nach
wie vor keine Spur von entführter Madeleine

Portugal: Keine Beweise gegen die Verdächtigen Verzweifelte Eltern beten in Pilgerort Fatima für Kind

Nach drei Wochen bangen Wartens: Nach
wie vor keine Spur von entführter Madeleine

Knapp drei Wochen nach der Entführung der kleinen Madeleine hat die Polizei in Portugal nach wie vor keine konkreten Beweise gegen den bisher einzigen Verdächtigen. Bei der Analyse von DNA-Proben und anderen Spuren aus dem Haus des 33 Jahre alten Briten sei kein belastendes Material entdeckt worden, berichtete die portugiesische Presse unter Berufung auf die Ermittler. Allerdings seien die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen.

Die Eltern des vierjährigen britischen Mädchens wollten zur portugiesischen Wallfahrtsstätte Fatima pilgern, um für eine sichere Rückkehr ihrer Tochter zu beten. In dem rund 120 Kilometer nördlich von Lissabon gelegenen Ort war der Legende nach drei Hirtenkindern am 13. Mai 1917 die Jungfrau Maria erschienen.

Am 90. Jahrestag der Erscheinung waren vor zehn Tagen rund eine halbe Million Pilger in Fatima zusammengekommen. Auch damals gab es bereits Gebete für Maddie.

Das Mädchen war am 3. Mai in einer Ferienanlage in Praia da Luz an der Algarve-Küste entführt worden, während es in seinem Zimmer schlief.

(apa/red)