Nach Welle des Protests: Blatter ruderte
bei Verbot für Spiele über 2.500 m zurück

"FIFA verbietet es nicht, in dieser Höhe zu spielen"

Nach Welle des Protests: Blatter ruderte
bei Verbot für Spiele über 2.500 m zurück

FIFA-Boss Joseph Blatter ist in der Streifrage um Bewerbspiele über 2.500 m wieder etwas zurückgerudert. Die Organisation von Fußball-Spielen in dieser Höhe wäre nicht verboten, wenn man dem gegnerischen Team genug Zeit zur Akklimatisierung gebe, erklärte der Schweizer im Rahmen des Gold-Cup-Finales in Chicago. "Die FIFA verbietet es nicht, in dieser Höhe zu spielen", betonte Blatter.

"Man kann auch in 8.000 m Höhe spielen, aber medizinische Studien haben bewiesen, dass es über mehr als 2.500 m eben nicht empfehlenswert ist", sagte der 71-jährige Schweizer, der auch ein "ethnisch-moralisches" Problem bei Partien in extremer Höhe ortete: "Unter diesem Gesichtspunkt ist es sportlich und moralisch einfach nicht gerecht, denn man muss unter gleichen Bedingungen antreten." Ein wichtiges Anliegen des Weltverbandes wäre es deshalb, dass den Teams genug Zeit zur Vorbereitung auf solche Spiele zugebilligt wird. (apa/red)