Nach Stenzel-Verdikt: Wiener Dom wird ab heuer keinen eigenen Punschstand betreiben

"Respektzone": Kein Ausschank mehr vorm "Steffel" Bäcker und Konditoren sammeln für die Kirche

Der Verein "Rettet den Stephansdom" wird keinen Punschstand zu Gunsten des Wiener Wahrzeichens mehr betreiben. Schuld daran ist City-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel, die den Platz um den Dom zur "Respektzone" erklärt hat. Ein Aufbau woanders zahle sich nicht aus, hieß es laut Kathpress. Stattdessen sammeln nun die Bäcker und Konditoren am benachbarten Graben für die Erhaltung der Domkirche.

Maria-Luise Heindl, Generalsekretärin des Vereins, bedauerte das erstmalige Fehlen des traditionellen Standes am Stephansplatz. Man wolle sich aber an das Versprechen halten, wonach der Platz rein kirchlichen Veranstaltungen vorbehalten bleiben soll. Eine Verlegung des Standes hätte sich laut Heindl nicht rentiert, weil Anschlüsse und Ableitungen auf den angestammten Platz zugeschnitten waren.

Stattdessen werden nun die Innungen der Wiener Bäcker und Konditoren gemeinsam einen Punschstand auf dem Graben betreiben, dessen Reinerlös dem Verein "Rettet den Stephansdom" zugute kommt.
(apa/red)