Nach mysteriöser Quecksilbervergiftung: Steirer soll Metall selbst gespritzt haben

35-Jähriger wurde in Landesnervenklinik eingeliefert

Ein 35-jähriger Obersteirer, der unter einer Quecksilbervergiftung leidet, soll sich nach Angaben eines Zeitungsberichts das Metall selbst gespritzt haben. Nach einem polizeilichen Verhör am Samstag sei der Mann in die Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz eingeliefert worden. Da der Fall gerichtsanhängig ist, wollte man am Sonntag von Seiten der Polizei keine Auskünfte dazu erteilen.

Die Quecksilbervergiftung wurde zufällig bei einer Lungenuntersuchung entdeckt. Wie das Gift genau in den Körper des Patienten gelangt ist, war vorerst unklar. Das Quecksilber dürfte dem Mann nach Angaben der Ärzten intravenös verabreicht worden sein.

Das Metall soll aus mehreren Fieberthermometern stammen - Überreste sollen in sichergestellten Spritzen gefunden worden sein, hieß es im Bericht der "Kleinen Zeitung". Zuerst soll die Ehefrau unter Verdacht geraten sein, ihren Mann das Gift verabreicht zu haben. (apa/red)