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Nach Protest aus Italien: Dänemark "begnadigt" Hund

Im skandinavischem Land verbotene Dogge hätte eingeschläfert werden sollen

Nach einer Massenmobilisierung in Italien mit der Sammlung hunderttausender Unterschriften hat Dänemark den Hund "Iceberg" begnadigt, der eingeschläfert hätte werden sollen. Auch der italienische Außenminister Angelino Alfano schaltete sich zur Rettung der zweijährigen Hündin, einer Argentinischen Dogge, ein.

"Iceberg" war im Mai mit ihrem 23-jährigem italienischen Besitzer in Kopenhagen gelandet, der einen Job als Küchenchef in einem Restaurant erhalten hatte. Die Flughafenbehörden hatten die Einreise des Hundes nicht verhindert, obwohl Argentinische Doggen in Dänemark als gefährlich gelten und verboten sind.

Bei der dänischen Polizei wurde "Iceberg" nach einer Rauferei mit einem anderen Hund auf der Straße gemeldet. Beim Versuch, die Hunde zu trennen, hatte sich ein Mann leicht verletzt. Die Behörden verfügten daraufhin die Einschläferung die Hündin, da die Rasse im Land verboten ist.

"Icebergs" Besitzer bat den italienischen Tierschutzverband ENPA um Hilfe. Eine Online-Petition zur Rettung von "Icebergs" Leben sammelte in wenigen Tagen 340.000 Unterschriften. Die dänische Botschaft in Rom wurde mit Appellen zur Rettung des Vierbeiners überflutet. Auch der italienische Außenminister Alfano setzte sich bei den dänischen Behörden für den Hund ein.

Unter diesem Druck beschlossen die dänischen Behörden die Begnadigung der Hündin. "'Iceberg' kann wieder zu seinem Besitzer zurück. Danke an alle jene, die sich für 'Iceberg' eingesetzt haben", postete der italienische Außenminister auf Facebook.

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