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Nach Öffnung der Karibikinsel:
US-Besucherboom in Kuba

In ersten fünf Monaten 2017 Steigerung um 145 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum

Im Zuge der Öffnungspolitik zwischen den USA und Kuba gibt es kräftige Zuwächse bei Reisen von Amerikanern auf die kommunistische Karibikinsel. Von Jänner bis Mai kamen 284.565 US-Bürger nach Kuba und damit praktisch so viele wie im gesamten Vorjahr (285.000), berichteten kubanische Medien am Mittwoch. Im Vergleich zum Zeitraum Jänner bis Mai 2016 gab es eine Steigerung um 145 Prozent.

Allerdings dürfen US-Bürger nicht einfach als Touristen einreisen. Sie können über zwölf Kategorien in ihrer Heimat Reiseanträge stellen - darunter kulturelle, religiöse oder akademische Austauschprogramme.

Nach dem historischen Besuch von Präsident Barack Obama war es zur Aufnahme von Direktflügen gekommen, zudem machen aus den USA kommende Kreuzfahrtschiffe verstärkt Halt in der Hauptstadt Havanna.

Nach der Revolution 1959 unter Führung Fidel Castros und der späteren Annäherung an die Sowjetunion war es zum Bruch mit den USA gekommen, bis heute gilt ein Embargo, das aber zuletzt schrittweise gelockert wurde. Allerdings wird befürchtet, dass unter Obamas Nachfolger Donald Trump die Annäherungspolitik revidiert werden könnte.

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