Nach acht Mrd. Euro Bilanzsumme 2006: Raiffeisen siebentgrößte Bank in Russland

Jonach: Integration von Impexbank bis Ende 2007 Bausparkassengesetz im Laufe des Jahres erwartet

Die ZAO Raiffeisenbank Austria, russische Tochter der zum RZB-Konzern gehörenden Raiffeisen International, ist mit einer Bilanzsumme von mehr als acht Milliarden Euro 2006 die siebentgrößte Bank in Russland. Gleichzeitig ist sie laut CEO Jonach "die größte Bank in ausländischem Besitz insgesamt in der ehemaligen Sowjetunion". Einen wahren Boom in Russland erwartet er in Zukunft bei Kreditkarten.

Jonach gab weiters an, dass die Integration der der im vergangenen Mai erworbenen russischen Impexbank bis Jahresende unter Dach und Fach sein soll. Zudem gehe er davon aus, dass es noch 2007 ein Bausparkassengesetz in Russland geben werde. Ein mit westlichem Know- how angereicherter neuer Entwurf liege bereits vor.

Ziel sei es laut Jonach, den Marktanteil von aktuell etwas mehr als zwei Prozent auszubauen und größte Bank im ausländischen Besitz zu bleiben. Für 2007 sind 50 neue Filialen vorgesehen. Allein in Moskau seien 100 notwendig, aktuell gebe es - mit der Impexbank - 60. Derzeit 250 Filialen in ganz Russland (50 Raiffeisen, 200 Impex) bedeuteten das fünftgrößte Filialnetz.

Einen wahren Boom in Russland erwartet Jonach in Zukunft bei Kreditkarten. Schon mittelfristig sei mit "Hunderttausenden bis Millionen" zu rechnen. Die Raiffeisenbank habe im vergangenen Jahr mit dem Emittieren begonnen und halte bei derzeit 30.000 Kreditkartenbesitzern. (apa/red)