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Hubschrauberabsturz in Tirol - Fotos und Videos sichergestellt

Untersuchungen werden noch mehrere Tage andauern

Nach dem Hubschrauberabsturz in Pertisau nahe dem Achensee (Bezirk Schwaz), der am Mittwoch zwei Menschenleben gefordert hatte, sind am Donnerstag die Ermittlungen angelaufen. Während die genaue Unfallursache zunächst noch nicht geklärt werden konnte, wurden jedoch Fotos und Videos des Vorfalls sichergestellt, hieß es aus dem Verkehrsministerium.

Zwei Mitarbeiter des Ministeriums hätten bereits am Mittwoch damit begonnen, die Unfallstelle zu fotografieren, zu vermessen und nach Einzelteilen abzusuchen, erklärte Peter Urbanek, Leiter der Untersuchungsstelle des Verkehrsministeriums, das gemeinsam mit dem LKA die Ermittlungen durchführte. Nun müsse der Flugweg und der Absturzvorgang rekapituliert werden. Auch das Wrack werde nach möglichen technischen Ursachen untersucht. Dies könne jedoch noch mehrere Tage in Anspruch nehmen, meinte Urbanek im Gespräch mit der APA.

Zudem müsse man nun die sichergestellten Fotos und Videos auswerten. Laut Zeugenaussagen war der Privat-Helikopter mit dem Transportseil einer Materialseilbahn kollidiert und daraufhin abgestürzt. Warum der Hubschrauber derart tief flog, konnten die Ermittler bisher nicht herausfinden. "Es ist aber durchaus möglich, dass der Pilot dazu berechtigt war", sagte Urbanek.

Die beiden Opfer, bei denen es sich laut Polizei mit "hoher Wahrscheinlichkeit" um zwei Tiroler im Alter von 52 und 55 Jahren handelt, wurden am Donnerstag obduziert. Sie kamen beim Absturz zu Tode, hieß es vonseiten der Exekutive. Nähere Ergebnisse der Obduktion wurden jedoch nicht bekannt gegeben.

Das Wrack des Hubschraubers war noch am Mittwochabend sichergestellt und in eine Halle ins Tal gebracht worden. Der Helikopter habe beim Aufprall Feuer gefangen. Laut Polizei sei der Brand dann kurze Zeit später gelöscht worden, für die beiden Insassen kam aber jede Hilfe zu spät.

Der Absturz hatte sich laut Polizei kurz nach 12.45 Uhr im Bereich der Gramaialm südwestlich von Pertisau ereignet. Rettungskräfte waren rasch an Ort und Stelle.

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