Nach BAWAG-Krise: Österreicher mit Reformbemühungen des ÖGB nicht zufrieden

Laut Umfrage für zwei Drittel unzureichend 82 Prozent für Urabstimmung unter Mitgliedern

Zwei Drittel der Österreicher sind mit den bisherigen Reformbemühungen der ÖGB-Spitze nach der BAWAG-Krise nicht zufrieden. In einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts sagten auf eine entsprechende Frage 67 Prozent "Nein". Nur 18 Prozent zeigten sich zufrieden mit den Reformbemühungen. 15 Prozent machten keine Angaben.

Eine große Mehrheit von 82 Prozent ist der Meinung, dass eine Urabstimmung unter allen Gewerkschaftsmitgliedern die Voraussetzung für eine nachhaltige Reform der Arbeitnehmervertretung wäre. Nur 13 Prozent lehnten eine Urabstimmung ab, fünf Prozent machten dazu keine Angaben.

Das Humaninstitut als tiefenpsychologisch orientiertes Sozialforschungsinstitut hat in der Zeit von 8. bis 15. Mai österreichweit 810 Personen befragt.

(apa)