Nach Amoklauf im deutschen Winnenden:
Gaming-Turnier in Stuttgart wurde verboten

Gegenseitige Schuldzuweisungen wegen Absage Veranstalter behält sich rechtliche Schritte vor

Nach Amoklauf im deutschen Winnenden:
Gaming-Turnier in Stuttgart wurde verboten © Bild: Turtle Entertainment

Für den 27. März 2009 stand im deutschen Stuttgart eigentlich das "Intel Friday Night Game", ein Turnier der Electronic Sports League (ESL), auf dem Programm. Stand, denn nun wurde das Event wegen des Amoklaufs in Winnenden gestrichen. Bemühungen um eine veränderte Form des Turniers betreffend gibt es jetzt gegenseitige Schuldzuweisungen.

Wie "Golem" berichtet, hieß es seitens der Stadt Stuttgart und der Hallenbetreiber, ESL-Betreiber Turtle Entertainment hätte sich geweigert, Spiele wie Counter Strike oder Warcraft III aus dem Programm zu nehmen, wodurch man gezwungen war, das Event zu canceln. Dieser Darstellung widerspricht aber Turtle in einer Pressemitteilung, laut der "der Dialog über eine Verschiebung der Veranstaltung oder die Verwendung anderer Spiele von der Stadt nicht gesucht wurde, obwohl Turtle Entertainment jederzeit dialogbereit und lösungsorientiert war und ist."

Das ausgefallene Turnier, Teil der ESL Pro Series, soll noch in der laufenden Saison nachgeholt werden. Turtle Entertainment behält sich aber rechtliche Schritte vor, um ausgefallene Einnahmen ersetzt zu bekommen.

(red)