Nach 0:1 vs. GAK: Austria feuert Teamspieler Scharner

Scharner wollte sich nicht eintauschen lassen! PLUS: Alle Infos zur laufenden Bundesliga-Saison 2003/04!

0:1 gegen den GAK und einen absoluten Eklat - tolles Wochenende für die Wiener Austria! Teamspieler Paul Scharner verweigerte am Sonntag die Einwechslung auf eine ungeliebte Position. Der 23-Jährige wurde von Veilchen-Trainer Löw umgehend gefeuert. Und Löw kündigte weiter "Entlassungen" an: "Ich mache mir in den nächsten ein, wei Tagen Gedanken, für wen es eine Zukunft bei der Austria gibt!" Wen nicht schon zuvor Frank Stronach sich über einen Trainerwechsel Gdanken gemacht hat...

Österreichs Fußball-Nationalspieler Paul Scharner kann sich einen neuen Verein suchen. Der 23-Jährige verweigerte am Sonntag bei der 0:1-Heimniederlage der Austria gegen den GAK seine Einwechslung, Joachim Löw kündigte daraufhin bei der Presse-Konferenz an: "Scharner wird in Zukunft nicht mehr bei der Austria spielen."

Der Teamspieler gehörte trotz einiger Ausfälle nicht zur Anfangself und sollte zur Pause zum Einsatz kommen. "Der Trainer und ich haben vor einiger Zeit klar besprochen, wo ich der Mannschaft am meisten helfen kann, aber ich werde immer woanders eingesetzt. Ich habe jetzt schon sieben Positionen gespielt. Aber ich stehe zu meinem Weg", erklärte Scharner seine Weigerung auf ungeliebter Position zu spielen.

"Der junge Andreas Schicker hat als Einziger für bessere Szenen gesorgt. Ich werde die Jungen weiter aufbauen, ohne sie zu verheizen", kündigte Löw einen veränderten Weg an. Die Fans aber haben inzwischen ihre Geduld verloren, noch lange nach dem Spiel gab es Sprechchöre für die Ex-Trainer Walter Schachner und Didi Constantini.

Frank Stronach kündigte an "alles sachlich und ruhig zu analysieren. Es gibt keine Trainer-Diskussion." Sportdirektor Kronsteiner sprach von einem "sehr enttäuschenden Spiel. Es war das schlechteste Spiel der Austria. Manche Sachen sind mit Logik nicht zu erklären. Es wird jetzt beinhart diskutiert werden und härtere Worte geben. Unser Manko ist im Kopf, wir können den hohen Erwartungen nicht gerecht werden."

(apa/red)