Mythos und Herausforderung : Spanisch Sprachkurs auf dem bekannten Jakobsweg

Sieben Tagesetappen ganz ohne schweres Gepäck Mit Spaß die Kenntnisse der Landessprache vertiefen

Mythos und Herausforderung : Spanisch Sprachkurs auf dem bekannten Jakobsweg © Bild: Iria Flavia

Der Jakobsweg, für viele Menschen Mythos und Herausforderung in einem. Jeder der Spaß an einer Pilgertour auf einem der bekanntesten Pfade der Welt hat, kann nun dort auch seine Kenntnisse in der Landessprache vertiefen. Die Sprachschule "Iria Flavia" in Santiago de Compostela bietet zwei Mal pro Jahr, im Frühling und im Herbst, eine ungewöhnliche Sprachreise an.

Das Internetportal www.sprachkurs-sprachschule.com behandelt neben diesem auch konventionelle Angebote, kritische und interessante Beiträge zum Thema Sprachreisen und Sprachurlaub.

Sieben Tagesetappen auf dem Jakobsweg durch Galizien , alle zwischen 13 und 21 km lang und das ganz ohne schweres Gepäck, erwartet die Teilnehmer. Nach der täglichen Wanderung darf der müde Pilger sich abends in ursprünglichen Unterkünften zur Ruhe begeben. Alte Herrenhäuser, ehemalige Bauernhöfe oder Pfarrhäuser wurden restauriert und empfangen nun ihre Gäste. Der Spanischkurs findet nachmittags statt und die etwa 1,5 Stunden Unterricht orientieren sich thematisch am Jakobsweg.

Da Lernen und Laufen bekanntlich den Appetit ungemein anregen ist für reichlich Verpflegung gesorgt. Landestypische Spezialitäten, wie Wein, Käse, Obst und Brot gehören zum Pilgerdasein fest dazu. Sieben Tage entspanntes Pilgern auf den letzten 110 km des Jakobsweges mit einem Tagespensum, bei dem die körperliche Fitness keine große Rolle spielt: Wer verschnaufen möchte, kann das im Begleitwagen, der nicht nur das Gepäck, sondern auch den dazugehörigen Pilger gerne ein Stück des Weges mitnimmt. Die zweisprachige Reiseleitung beantwortet Fragen auch auf Englisch, wer aber dem Unterricht folgen möchte, sollte mindestens die Kenntnisse der Grundstufe 2 erworben haben.

Die Pilgertour führt quer durch Galizien und der Weg wird von der religiösen Architektur der letzten 1200 Jahre gesäumt. Erste Station der Reise ist das Bergdorf Pedrafita de O Cebreiro. Einstmals keltischen Ursprungs, beherbergt es heute noch vorromanische Wohnhäuser und das Ethnografische Museum. Der Weg führt von dort nach Triacastela, einem kleinen Ort mit einem beindruckenden Abstieg in die Kalksteinbrüche. Dort sammelten die Pilger die Kalksteine und trugen sie nach Castaneda, wo der Kalk für die Kathedrale von Santiago hergestellt wurde.

Danach geht es weiter durch kleine galicische Dörfer bis nach Sarria, mit seinen Ruinen und Festungen aus dem 15. Jahrhundert. Durch Wälder, Wiesen und Felder wird Portomarin erreicht, das berühmt für seinen „Aguardiente“ ist, ein typisch galicischer Schnaps. Von der nächsten Station Palas de Rei kann man schon die Bergspitze Pico Sacro sehen, die nicht weit von Santiago entfernt liegt. Über Melide, Arzua und Salceda führt der Jakobsweg an das ersehnte Ziel: Santiago de Compostela. Die Kathedrale wird zu Fuß erreicht und als Abschluss der Pilgersprachreise gibt es die „Compostela“ Urkunde.

Außer der Möglichkeit sich auf die Spuren bekannter Pilger-Entertainer zu begeben , bietet die Internetseite www.sprachkurs-sprachschule.com noch viele weitere Informationen an. So gibt es unter anderem auch einen Blog mit Neuigkeiten zum Thema Sprachreisen und natürlich viele weitere interessante Ziele für Sprachreisen auf der ganzen Welt.