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Mutmaßlicher Mordfall Roland K. in Salzburg: Drei Personen angeklagt

Wegen Mordes, versuchten Raubes und Einbruchdiebstahls - Beschuldigt werden 24-Musiker, seine 20-jährige Ex-Freundin und 29-jähriger Wirt

Im Tötungsfall Roland K. in Salzburg ist jetzt Anklage wegen Mordes, versuchten Raubes und Einbruchdiebstahls gegen drei Personen erhoben worden. Laut Staatsanwaltschaft Salzburg haben ein 24-jähriger Musiker und seine 20-jährige Ex-Freundin den 63-jährigen Roland K. am 19. Juli 2016 in dessen Villa in Salzburg ermordet. Ein 29-jähriger Wirt habe das damalige Paar zur Tat angestiftet.

Alle drei Angeklagten sollen es auf Wertgegenstände und Bargeld des vermögenden Opfers abgesehen haben. Der Musiker und dessen damalige Freundin sollen dem zur Tatzeit alkoholisierten Roland K. Schlaftabletten in Pralinen verabreicht, ihn gefesselt und den Mund zugeklebt haben. Danach sei der Akademiker alleine in seinem Haus zurückgelassen worden, er dürfte erstickt sein.

Die Todesursache konnte aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung der Leiche aber nicht mehr eindeutig festgestellt werden. Seine Leiche wurde Anfang Mai 2017 in einem Futtertrog eines aufgelassenen Schweinestalles auf dem Anwesen des Wirtes im Innviertel (OÖ) gefunden. Der Musiker und der Gastronom sollen den Toten dort versteckt haben.

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