'Muss Tirol von der Knechtschaft befreien!':
ÖVP-Rebell Dinkhauser im NEWS-Interview

Gründe für seine Tiroler Landtagswahlen-Kandidatur "Ich habe sie so satt, diese Günstlingspolitik bei uns!"

Tirols "schwarzer" Arbeiterkammer-Präsident Fritz Dinkhauser, der zuletzt ankündigte, mit einer eigenen Liste bei den Landtagswahlen 2008 anzutreten und dem Politologen beste Chancen einräumen, Tirols Landespolitik damit völlig durcheinander zu wirbeln, begründet nun gegenüber dem Nachrichtenmagazin NEWS, was ihn zu dieser Kandidatur treibt.

"Wir brauchen keine Politik der Knechtschaft mehr, weg mit ihr! Ich habe sie so satt, diese Günstlingspolitik bei uns, wo der Einzelne nix mehr zu sagen hat, nur mehr einige Mächtige und Seilschaften anschaffen! Daher: Ich will, ich muss Tirol befreien, vom Bauernland zu einem liberalen, christlich-sozialen wertorientierten Bürgerland machen."

Zentrales Angriffsziel Dinkhausers sind die Agrargemeinschaften in diesem Bundesland, die, so der Arbeiterkammer-Präsident, Flächen in der Größe des Bundeslandes Vorarlberg in ihrer Hand hätten, diese aber müssten den Gemeinden rückübertragen werden, um Grundstücks- und Wohnungspreise, laut Dinkhauser die teuersten in der Republik, deutlich zu senken. Bislang aber habe die ÖVP und die Landesregierung sowie der Landeshauptmann sich nicht getraut, gegen die mächtigen Agrarier zu handeln, mehr noch, die Partei sei zu "Schleppträgern einzelner Mächtiger" geworden. Damit müsse endlich Schluss sein, so der streitbare Tiroler, der bereits von ersten Pressionen und Drohungen seitens der ÖVP gegen ihn wegen seiner angekündigten Landtags-Kandidatur im Interview mit NEWS spricht.

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