Smartphones von

Flexibles Moto X

Neues Motorola-Smartphone soll ab Werk stark individualisert werden können

Motorola Leaked Moto X Prototype © Bild: Motorola

Bunt ist das neue Schwarz, Zierleiste statt Minimalismus ist angesagt: Das gilt zumindest dann, wenn man Motorola und den Grüchte um das bevorstehende Smartphone Moto X Glauben schenken möchte. Zukünftige Käufer sollen die Geräte-Hardware nämlich umfangreich individuell gestalten können, bevor ihr Exemplar das Werk verlässt.

Die Gestaltungsoptionen beschränken sich dabei nicht nur auf die Gehäusefarbe. Laut Quellen von ABC News soll es auch möglich sein, Name oder Kurztext auf das Handy gravieren zu lassen. Auch Fotos können Motorola angeblich im Vorfeld geschickt werden, die dann als Bildschirmhintergrund fungieren.

Auch wenn das Moto X offiziell noch nicht vorgestellt wurde, werden diese Angaben von einer Werbung untermauert, die Motorola kürzlich in den USA geschalten hat. Darin heißt es: "Feiern Sie die Freiheit ein Smartphone zu designen, das so einzigartig ist wie Sie. Moto X. Von Ihnen gestaltet. In den USA gefertigt."

Motorola unter Zugzwang

Schon seit längerer Zeit ist Motorola auf der Suche nach einem großen Wurf. Der von Google geschluckte Hersteller fristet mit seinen Android-Geräten derzeit eher ein Schattendasein am Markt, der von Apple und Samsung dominiert wird. Auch wenn bisher kolportierte technische Daten "nur" auf ein Mittelklasse-Gerät schließen lassen und derzeitigen Flaggschiffen anderer Hersteller deutlich hinterherhinken, könnte der Individualisierungsgrad ein erfrischendes Unterscheidungsmerkmal von der Konkurrenz für einen steigenden Marktanteil darstellen.

Einen offziellen Erscheinungstermin für das Gerät gibt es noch nicht, zwei Telekom-Provider in den USA sollen das Moto X aber schon testen.

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