Morgenstern gewann Sommer-GP in Ein- siedeln: Österreicher siegt vor Pole Malysz

Schlierenzauer mit 243,4 Punkten auf sechstem Rang

Skisprung-Olympiasieger Thomas Morgenstern hat den Sommer-Grand-Prix in Einsiedeln/Schweiz gewonnen. Der Österreicher setzte sich nach Sprüngen auf 104 und 114,5 Meter mit 248,3 Punkten vor dem Polen Adam Malysz (244,6/105,5+111,5 m) und dem Slowenen Jernej Damian (244,5/108,5+109) durch.

Der nach dem ersten Durchgang Führende Gregor Schlierenzauer landete mit 243,4 Punkten (109,5+108,5) auf dem 6. Rang. Diese beiden Österreicher kämpfen auch weiter um die Gesamtwertung. Nach vier Bewerben führt Morgenstern vor Malysz und Schlierenzauer.

Während Schlierenzauer zurückfiel, gelang Morgenstern im Finaldurchgang noch der Sprung von 13. auf den Sieg-Rang. Damit sicherte der Kärntner auch den Titel im Vier-Nationen-Grand-Prix vor Malysz und Schlierenzauer. "Ein fast perfekter Sprung hat mir Tagessieg und GP-Wertung gerettet. Ich war nach dem schwachen ersten Durchgang richtig sauer, aber mit einer Granate und ein wenig Glück konnte ich alles noch einmal umdrehen", erklärte Morgenstern, der seinen insgesamt vierten Sommer-GP-Sieg schaffte.

Mit dem Sieg in Einsiedeln ging auch das Experiment Tourbus der ÖSV-Springer positiv zu Ende. Neben drei Tagessiegen darf das Springerteam auch einen deutlich gestärkten Teamgeist mit nach Hause nehmen. Die gesamte Mannschaft war sich darin einig, dass es die perfekte Entscheidung war, mit und in einem Bus die Stationen des Vier-Nationen-GP zu bereisen.

"Sowohl sportlich, als auch vom ganzen Rundherum geht eine großartige Tour zu Ende. Es war sehr positiv zu beobachten wie gut alle miteinander ausgekommen sind, was sicher nicht selbstverständlich ist, bei so vielen Leuten auf so engem Raum. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und bin überzeugt, dass uns das für den Winter wieder ein Stück stärker machen wird", lautete der Kommentar von ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner.

(apa/red)