Mordfall Paulina von

Tatrekonstruktion mit Verdächtigen

48-jähriger Stiefvater verweigert die Kooperation mit den Ermittlern

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    Der 48-jährige Stiefvater Klaus K. und sein 19-jähriger Sohn Konstantin sollen die 14-Jährige Paulina umgebracht haben. Klaus K. hat sich in seiner Zelle in der Justizanstalt Wels erhängt.

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    Konstantin K.: Er stand völlig unter der Kontrolle seines Vaters – und wurde zum "Helfer des Teufels.

Nach dem Mord an der 14-jährigen Paulina aus Bad Ischl hat das Gericht am Donnerstag eine Tatrekonstruktion durchgeführt. Der verdächtige 48-jährige Stiefvater des Opfers hat dabei die Mitwirkung verweigert. Lediglich sein 19-jähriger Sohn beteiligte sich daran. Das Motiv blieb weiterhin unklar, wie die Staatsanwaltschaft Wels mitteilt.

Der 19-jährige Sohn demonstrierte an Ort und Stelle den Tatablauf. Das habe sich mit den Angaben gedeckt, die die beiden Verdächtigen in den bisherigen Vernehmungen gemacht hätten.

Die Staatsanwaltschaft geht daher weiterhin von einer geplanten Tat aus. Jetzt wartet sie noch auf die Auswertung der Spuren und den schriftlichen Bericht über die Obduktion. Die nächste Haftprüfungsverhandlung durch das Gericht soll am 22. Juli stattfinden.