Morddrohungen gegen FPÖ-Chef Strache: Landesamt für Verfassungsschutz prüft!

LVT: "Derartige Drohungen kommen fallweise vor"

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache soll am Wochenende Morddrohungen erhalten haben. In der Nacht auf Sonntag soll ihn während einer Autobahnfahrt von der Steiermark nach Wien ein "Mann mit ausländischem Akzent" mehrmals am Mobiltelefon angerufen und ihn mit der Ermordung gedroht haben, ließ die FPÖ wissen. Nun prüft das Wiener Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorbekämpfung (LVT) den Fall.

Beim LVT wird die Drohung "durchaus ernst" genommen, "wir schauen uns an, was dahinter steckt", hieß es auf Anfrage der APA. Derartige Drohungen gegen Politiker kämen "fallweise" vor, im Wahlkampf vermehrt. Ob versucht wird, die Anrufe rückzuverfolgen, komme jedoch auf das Ergebnis der derzeit laufenden Vorerhebungen an, so das LVT weiter. (apa)