Mordalarm in Graz: Vater soll seinen erst zehnjährigen Sohn brutal erstickt haben!

Mutmaßlicher Täter rief anschließend selbst Polizei Kosovare fühlte sich vom Ex-Schwiegervater bedroht

Mordalarm im Grazer Bezirk Liebenau: Ein 41-Jähriger steht unter Verdacht, seinen zehnjährigen Sohn getötet zu haben. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann, der in Scheidung lebt, das Kind über das Wochenende bei sich. Als Motiv gaben die Ermittler an, der mutmaßliche Täter haben Angst gehabt, sein Schwiegervater könnte einen Mord gegen ihn in Auftrag gegeben haben. Der Verdächtige ist in Haft.

Der mutmaßliche Täter lebt seit Jänner 2007 in Scheidung. Nach Angaben der Ermittler ist der Mann davon überzeugt, sein Schwiegervater, der sich im Kosovo aufhält, wolle ihn töten lassen, da er mit der Trennung nicht einverstanden sei.

Da den angeblich geplanten Mord niemand ernst nahm, war der Vater des Kindes - so die Polizei - verzweifelt. Als das Kind noch schlief, dürfte er sich laut Polizei zu dem Mord entschlossen haben. Er soll in das Zimmer gegangen sein, in dem der Zehnjährige schlief, und dem noch schlafenden Sohn die Hände auf Mund und Nase gedrückt haben. Der Tod des Buben trat vermutlich durch Ersticken ein. Der Mann rief anschließend selbst die Polizei an.

Die Mutter des Buben, die ihr einziges Kind verloren hat, wird vom Kriseninterventionsteam betreut.

(apa/red)