Mord an Steirerin von

Verdächtige Brüder in U-Haft

Mutter von John und Kevin K. ist verzweifelt: "Meine Buben sind doch keine Mörder"

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    Die gebürtige Steirerin Claudia B. ist in der Schweiz getötet worden. Zwei Verdächtige sind bereits festgenommen worden.

  • Bild 2 von 3 © Bild: APA/KEYSTONE/MARCEL BIERI

    Die 43-jährige Frau stammt ursprünglich aus Leoben und hat laut Polizei seit einigen Jahren in der Schweiz gelebt.

Der Mord an der in der Schweiz getöteten Steirerin Claudia B. scheint beinahe aufgeklärt zu sein. Die Polizei hat die zwei Brüder John und Kevin K. festgenommen, über die beiden wurde bereits U-Haft verhängt.

Die beiden Männer - 25 und 23 Jahre alt - sollen die gebürtige Österreicherin, die seit Jahren in der Schweiz lebte und als Escort-Girl arbeitete, zu sich bestellt haben. Danach wurde sie vergewaltigt und anschließend erschlagen. Glaubt man Schweizer Medienberichten, gingen die Brüder nach der Bluttat seelenruhig zu McDonald's essen.

"Meine Buben sind doch keine Mörder"
Elsbeth K., die Mutter von John und Kevin, ist tief erschüttert. Sie arbeitet in jener Schule, in der die nackte Leiche von Claudia B. am Samstagvormittag gefunden wurde, als Putzfrau. "Ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Meine Buben sind doch keine Mörder", erklärt die 50-Jährige gegenüber der Schweizer Tageszeitung "Blick".

Am Freitagabend, wenige Stunden vor der Bluttat, hat Elsbeth K. ihre beide Söhne zum letzten Mal gesehen. "Sie kamen um 18 Uhr zu mir in die Beiz, wo ich ab und zu serviere. Sie machten einen normalen Eindruck, wie immer. Tranken ein, zwei Bier und gingen gegen 20 Uhr wieder", erklärt die 50-Jährige.

Dass John und Kevin verhaftet wurden, erfuhr Elsbeth K. erst am Montagabend. "Mein Ex-Mann rief mich an und sagte, ich müsse sofort auf die Polizeiwache kommen. Dort hab ich dann alles erfahren. Es war, als wenn mir jemand mit der Faust ins Gesicht schlägt", so die Frau gegenüber "Blick".

Brüder sind keine Unschuldsengel
Obwohl ihre Kinder, wie sie zugibt, noch nie Unschuldsengel waren, erleidet Elsbeth K. einen Zusammenbruch, muss ärztlich versorgt werden. "Sie haben wohl ab und zu Alkohol getrunken und sind mit den falschen Leuten rumgehangen. John ist sogar vorbestraft, weil er zwei Autos angezündet hat. Er ist zu zwei Jahren bedingt verurteilt worden. Aber er war nie gewalttätig. Eigentlich ist John ein ganz lieber - wenn er nicht trinkt", so die verzweifelte Mutter.

Noch weiß Elsbeth K. nicht, wie sie damit umgehen soll, dass ihre Kinder womöglich einen Menschen auf dem Gewissen haben. Doch eines ist für sie klar: "Auch wenn meine Söhne diese Tat begangen hätten, sie werden immer meine Söhne bleiben". Laut Aussage der Mutter haben John und Kevin die Tat bisher noch nicht gestanden.

Weiterführender Link:
"Blick"

Kommentare

Tavington melden

Stromstuhl für die beide! Die Mutter soll sich lieber verstecken, zwei Mörder zu geberen ist ein bisschen zu viel.

Turrican melden

Re: Stromstuhl für die beide! *lol* wo hast Du denn deutsch gelernt!?

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