Moody's gibt Österreich Bestnote

Top-Bonität: Triple A mit stabilem Ausblick für Österreich und Deutschland

Entspanntere Töne von den Bonitätswächtern: Die Ratingagentur Moody's sieht die Euro-Schuldenkrise gelassener und bestätigt die Top-Note Aaa Österreichs und Deutschlands. Doch nicht nur das: der Ausblick wurde angehoben, von negativ auf stabil.

von Österreichische Fahne © Bild: Thinkstock

Die Ratingagentur Moody's blickt entspannter auf die Eurozone. Die Krise des Währungsraums habe sich abgeschwächt, die Risiken weiterer Hilfszahlungen zu Lasten nationaler Haushalte seien dadurch gesunken, hieß es. Namentlich nannte die Agentur Italien und Spanien. Auch sei die Ansteckungsgefahr innerhalb der Eurozone geringer geworden.

Österreich top

Daher hob die Agentur die Ausblicke für Deutschland, Österreich und Luxemburg von "negativ" auf "stabil" an und bestätigte die Einstufung "Aaa" für alle drei Länder. Die Gefahr, dass die Spitzenbonitäten kassiert werden könnten, ist damit vorerst gebannt. Österreich ist auch bei der Ratingagentur Fitch mit einem Triple A bewertet, lediglich Standard & Poor's hat Österreich 2012 die absolute Spitzeneinstufung entzogen.

Lob für Deutschland

Zudem lobte die Agentur den Fortschritt in Deutschland bei der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. Das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt gehe zurück. Auch seien die Risiken kleiner geworden, dass der Staat zur Rettung des Bankensystems einspringen müsse.

Deutschland zählt neben Finnland, Luxemburg und Österreich zu den vier einzigen Staaten im gemeinsamen Währungsraum, deren Kreditwürdigkeit die Agentur zuletzt mit der Top-Note beurteilte. Auch bei den beiden anderen großen Ratingagenturen Standard & Poor's und Fitch hat Deutschland die bestmögliche Kreditbewertung.

Kommentare

christian95 melden

Was man von solchen "Bestnoten" halten kann haben wir bei Leman Brothers erlebt. Am Freitag Bestnote, am Montag Insolvenz.
In Österreich werden seit 1920 jedes Jahr zig 1.000e Seiten neuer Gesetze und Vorschriften von gleich 10 verschiedenen Gesetzgebern produziert, obwohl schon 80% der Gesetze aus Brüssel kommen. Um das zu verwalten, drucken und vollziehen werden immer mehr Leute in benötigt.

christian95 melden

Da können sogar die Schildbürger noch einiges lernen!Wien verwaltet sich gleich doppelt. Einmal als Bundesland und noch einmal als Stadt. Aus der Monarchie stammt die Vorschrift: "An einem Tag muss man mit dem Ochsenkarren die Verwaltung erreichen können". Daher werken heute noch immer 99 BH´s obwohl wir heute längst Handys, Computer und Autos haben. Daher haben wir auch eine der höchsten Steuquo

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