Monsun in Indien von

Tote durch Überschwemmungen

24 Menschen sterben in Fluten - Zahlreiche Erdrutsche verwüsten Land

Monsun in Indien - Tote durch Überschwemmungen © Bild: REUTERS/Utpal Baruah

In Indien haben heftige Regenfälle und Erdrutsche zu Chaos und Toten geführt. Mindestens 24 Menschen sind im Himalaya-Bundesstaat Sikkim ums Lebens gekommen. Unter den Opfern seien auch neun Angehörige der Grenztruppen, sagte ein Sprecher des staatlichen Katastrophenschutzes am Sonntag.

In der Hochgebirgsregion im Nordosten des Landes habe es am Wochenende nach Monsun-Regen insgesamt 70 Erdrutsche gegeben. Zahlreiche wichtige Straßen seien blockiert. Die Rettungsarbeiten würden zudem von anhaltenden Regenfällen behindert.

Im weiter östlich gelegenen Bundesstaat Assam lösten der Regen neue Überschwemmungen aus. Wie indische Medien am Sonntag berichteten, sind rund 700.000 Menschen in 13 Distrikten davon betroffen. Die Regierung habe 60 Auffanglager eingerichtet.

Nach offiziellen Angaben kamen in diesem Jahr landesweit schon mehr als 600 Menschen bei Monsun-Unwettern zu Tode. Die Regenzeit in Südasien beginnt im Juni und dauert bis Ende September.

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