Mond-Flug hätte fast in Katastrophe geendet: Schreibstift rettete historische Mission

All-Programm damals in keinster Weise ausgereift 37 Jahre später berichtet Astronaut über Missgeschick

Die als Heldentat gefeierte Landung der ersten Menschen auf dem Mond ist nicht ganz so glatt gelaufen wie bisher bekannt: Nur der erfinderische Einsatz eines Schreibstifts brachte die US-Astronauten 1969 sicher auf die Erde zurück. In einem Dokumentarfilm berichtet der Mondfahrer Buzz Aldrin von einem technischen Missgeschick: Sein Mitreisender Neil Armstrong und er hätten auf dem Mond versehentlich einen Stromkreis-Trennschalter abgebrochen, berichtet Aldrin in dem Film. Erst kurz vor dem geplanten Abflug vom Mond hätten sie bemerkt, dass ihr Mondmodul wegen der Panne nicht abheben konnte.

"Während des Countdowns habe ich dann einen der Stifte genommen, und wir haben ihn benutzt, um den Trennschalter reinzudrücken", sagte Aldrin. Das Missgeschick war zufällig entdeckt worden: "Ich habe den Mondstaub auf dem Boden angeschaut und etwas gefunden, das dort nicht hingehörte: einen abgebrochenen Schalter." Letztendlich kamen die Astronauten sicher zur Erde zurück - ohne die Panne zu beichten.

Wie in dem Film "Apollo 11: The Untold Story" weiter berichtet wird, war die Mondmission technisch nicht ausgereift; der Wettlauf mit der Sowjetunion um die erste bemannte Mondmission habe die USA bewogen, die Apollo trotz der Mängel loszuschicken. Der damalige Präsident Richard Nixon habe bereits eine Rede vorbereitet, um den Tod der drei Raumfahrer Armstrong, Aldrin und Michael Collins bekanntzugeben. Außerdem habe die USA die Raumfahrtbehörde NASA angewiesen, bei einer absehbaren Katastrophe den Kontakt zu den Raumfahrern zu unterbrechen, damit deren tragisches Ende im Weltall nicht dokumentiert wird.
(apa)