Astronomie von

Mond entstand durch
gigantische Kollision

Erde stieß mit einem anderen Himmelskörper zusammen

Mond © Bild: Getty/AFP/FAROUK BATICHE

Der Mond ist durch eine gigantische Kollision der jungen Erde mit einem anderen planetengroßen Himmelskörper entstanden. Das belegt eine neue chemische Analyse von Mondgestein.

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Die Häufigkeit verschiedener Varianten des Elements Sauerstoff untermauere die Theorie, dass sich der Erdtrabant aus den Trümmern eines solchen Zusammenstoßes vor rund 4,5 Milliarden Jahren geformt habe, so die Wissenschafter um Daniel Herwartz von der Universität Göttingen im US-Fachblatt "Science".

Theia-Theorie

Trotz intensiver Forschung ist nicht abschließend geklärt, wie der Erdtrabant entstanden ist. Weit verbreitet ist die Theorie, dass der Mond von einem planetengroßen Himmelskörper namens Theia aus der jungen Erde herausgeschlagen wurde. Das Mondgestein sollte dann jedoch eine von der Erde abweichende chemische Zusammensetzung haben. Denn der Erdtrabant müsste zu großen Teilen auch aus den Resten von Theia bestehen, die eine andere chemische Mixtur besessen haben muss als die Erde.

Mond und Erde sehr ähnlich

Mond und Erde sind chemisch jedoch verblüffend ähnlich. Bisherige Untersuchungen hatten kaum nennenswerte Unterschiede in der Häufigkeit verschiedener Varianten (Isotope) von Elementen wie Sauerstoff, Silizium und Titan zwischen Erde und Mond gezeigt. Die Forscher der Universitäten Göttingen, Köln und Münster haben nun die Häufigkeit verschiedener Sauerstoffisotope mit einer verfeinerten Methode untersucht. Dazu bekamen sie von der US-Raumfahrtbehörde NASA Gesteinsproben zur Verfügung gestellt, die von "Apollo"-Missionen vom Mond auf die Erde gebracht worden waren. Diese Proben sind nicht so verfälscht wie Mondmeteoriten, die auf der Erde aufgeschlagen sind.

Feine Unterschiede

Tatsächlich stellten die Forscher fest, dass das Sauerstoffisotop O-17 auf dem Mond ein klein wenig häufiger ist als auf der Erde. Die Differenz macht nur ungefähr zwölf Teile pro einer Million Teile (ppm) aus. "Die Unterschiede sind klein und schwierig nachzuweisen, aber sie sind da", erläuterte Herwartz in einer Mitteilung der Goldschmidt-Konferenz für Geochemie, auf der die Analyse ebenfalls vorgestellt wird. "Das bedeutete zweierlei: Zum einen können wir nun ziemlich sicher sein, dass die große Kollision stattgefunden hat. Zum anderen liefert uns dies eine Vorstellung von Theias Geochemie."

Der Himmelskörper ähnelte demnach in seiner chemischen Zusammensetzung vermutlich den sogenannten Chondriten, der häufigsten Gruppe von Meteoriten. Der neuen Analyse zufolge könnte der Mond nur etwa zur Hälfte aus Material von Theia und zur anderen Hälfte aus irdischem Material bestehen. Dies müsse aber erst noch bestätigt werden, betonte Herwartz.

Kommentare

Bitte wer glaubt denn heute noch so einen Schmarrn? Mir scheint als ob sich einige Unwissengschaftliche Institutionen alle paar Tage dazu hinreisen lassen (müssen) irgend einen neuen Quatsch zu verzapfen damit sie ihre staatlichen Förderungen weiter einheimsen können und sie ja nicht (von den Medien) in Vergessenheit geraten. Bei einem Unfall ist noch nie was Gscheits rausgekommen.

"Mond künstlicher Satellit" googlen hilft für andere Sichtweisen und bringt folgendes zum Vorschein: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/wer-hat-den-mond-geparkt/4 .:. Der "Glockenklang" bei Testsprengungen am Mond ist sehr verdächtig und spricht sehr gegen den aus der Erde entstandenen natürlichen Trabanten

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