Fakten von

Modekette C&A
bestätigt Investorensuche

Handelskette lotet aus, wie sie "wachsen könne"

Die familiengeführte deutsche Textil-Handelskette C&A streckt ihre Fühler nach möglichen Partnern und Investoren aus. Das Management lote derzeit aus, "wie wir in besonders wichtigen Zukunftsmärkten wie beispielsweise China, aber auch in den digitalen Märkten und Schwellenländern wachsen können", berichtete die Tageszeitung "Die Welt" im Voraus aus der Mittwochsausgabe.

Das Blatt zitiert Europa-Chef Alain Caparros aus einem Schreiben an die Mitarbeiter. "Dies schließt die Möglichkeit von Partnerschaften und zusätzlichen, externen Investitionen ein."

Der "Spiegel" hatte zuletzt berichtet, das Traditionsunternehmen stehe möglicherweise kurz vor dem Verkauf. Die Eigentümerfamilie plane, das 1841 gegründete Unternehmen an Investoren aus China zu verkaufen. Der Deal solle angeblich kurz vor dem Abschluss stehen, hieß es unter Berufung auf Insider.

C&A beschäftigt nach eigenen Angaben rund 60.000 Mitarbeiter und hat etwa 2.000 Filialen in 21 Ländern. In Österreich hatte die Textilhandelskette zuletzt 130 Filialen und beschäftigte 2.000 Mitarbeiter.

Die Anteile der C&A-Eigentümerfamilie sind in der Cofra Holding AG mit Sitz in Zug in der Schweiz gebündelt.

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