Mit digitaler Kunst gegen die Todesstrafe:
Spektakuläres Farbenspiel im Wiener MQ

VIDEO: Amnesty-Kampagne "Tod der Todesstrafe" Künstler VR/Urban sind erstmals zu Gast in Österreich

Etliche Menschen sind erschienen, um sich im Wiener Museumsquartier der Amnesty-Kampagne "Tod der Todesstrafe" anzuschließen: Mittels "digitaler Schleuder" konnten Passanten ihre individuelle Botschaft als Farbkleckse an die Wand werfen. Mit Sprüchen wie "Chill statt kill", "Warum nicht Knast?" oder "Recht statt Rache" sprach man sich mittels Farbenspiel gegen die Todesstrafe aus.

"Den Kampf gege die Todesstrafe kann man nicht immer nur mit grauenhaften Bildern führen. Wenn man in einer Zone wie Europa lebt, wo wir keine Todesstrafe mehr haben, muss man positive Signale ausschicken. Deshalb passt die Performance dieser Künstler so wahnsinnig gut zu uns dazu", erklärt Amnesty-Chef Heinz Patzelt gegenüber NEWS.at.

Der Reiz ihrer Kunstform liege in der Interaktivität des Publikums mit dem öffentlichen Raum, erklärten die Künstler Tobias Fischer und Christian Zöllner: "Mit der 'SMSlingshot' haben wir ein handliches Instrument entwickelt, mit dem sich urbane Flächen mit einer persönlichen Message 'taggen' lassen und mit dem wir uns den öffentlichen Raum zurückerobern."

(red)