Mit Kopf gegen Eisbrocken geschleudert: Deutscher stirbt nach Skiunfall in Tirol!

54-Jähriger kam aus ungeklärter Ursache zu Sturz Schwerverletzter konnte nicht mehr gerettet werden

Seinen schweren Kopfverletzungen, die er beim Skifahren im Tiroler Bezirk Landeck erlitten hatte, ist ein 54-jähriger Deutscher erlegen. Der Urlauber war nach Angaben der Polizei bei einem Sturz gegen Eisbrocken außerhalb der Piste geschleudert worden.

Der Deutsche war am Montag mit Freunden auf der Gfallabfahrt im Skigebiet von Fiss unterwegs. Im untersten Steilhang kam er aus ungeklärter Ursache zu Sturz, rutschte mit dem Kopf voran rund 15 Meter hinunter und über den rechten Pistenrand hinaus. Der Schwerverletzte wurde nach Erstversorgung durch die Pistenrettung in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen, wo ihm die Ärzte aber nicht mehr helfen konnten.

Vorarlberg: Skigruppe gerettet
Eine vier Personen umfassende Skigruppe aus England musste in Klösterle am Arlberg aus alpiner Notlage gerettet werden. Die Engländer hatten die Piste verlassen und schließlich die Orientierung verloren. Nach einem per Handy abgesetzten Notruf wurden die Skifahrer von einer Suchmannschaft ins Tal gebracht. Die vier Wintersportler blieben unverletzt, teilte die Sicherheitsdirektion mit.

Die Skigruppe war unterhalb der Talstation der Obermoosbahn von der Piste ab- und auf einem Forstweg weitergefahren. Im Gelände verloren die Skifahrer zunächst die Orientierung, ehe sie einer Richtungstafel mit der Aufschrift "Klösterle" folgten. Als es immer dunkler wurde, verständigten sie die Rettungskräfte. Die alarmierte Bergrettung machte die Briten gegen 19.15 Uhr ausfindig und traf mit der Gruppe eine Viertelstunde später in Klösterle ein.(apa/red)