Mit dem neuen Jahr wird einiges teurer:
Ab 2011 müssen wir Fluggebühren zahlen

Staatliche Förderungen für Bausparen & Co. sinken Dafür wird das Telefonieren mit dem Handy billiger

Mit dem neuen Jahr wird einiges teurer:
Ab 2011 müssen wir Fluggebühren zahlen © Bild: Corbis

Für österreichische Konsumenten bringt das Jahr 2011 einige Verbesserungen wie den Wegfall der Kreditvertragsgebühr von 0,8 Prozent der Kreditsumme. Dass Tankstellen die Preise nur noch einmal täglich, um zwölf Uhr mittags, erhöhen dürfen, ist laut einer Aussendung der Arbeiterkammer (AK) auch eine positive Neuerung im nächsten Jahr. Hingegen seien die höhere Mineralölsteuer und geringere staatliche Prämien schmerzhafte Änderungen für Konsumenten.

Nur noch 3 statt 3,5 Prozent beim Bausparen sowie 8,5 statt bisher 9 Prozent bei der geförderten Zukunftsvorsorge trage der Staat 2011 bei. Bei Lebensversicherungen werde ab 1. April der Zinssatz von 2,25 auf 2 Prozent gesenkt, bei der privaten Zukunftsvorsorge auf 1,75 Prozent. Die Versicherungssteuer von 11 Prozent falle ab Jahreswechsel für Verträge unter 15 Jahren Laufzeit an, statt bisher 10 Jahren. Auch die Verteuerung der Grundbucheintragung um 10 Prozent sei eine Verschlechterung für Konsumenten im nächsten Jahr.

Kritisiert wird auch die neue Abgabe auf Flugtickets. Diese gilt für Flüge, die ab 1. Jänner gebucht und nach 1. April angetreten werden. Die Gebühr sei bei Abflug in Österreich fällig und betrage zwischen 8 und 35 Euro, abhängig von der Flugdistanz. Lob von der AK erntet die neuerliche Senkung des Handy-Eurotarifs, ab 1. Juli dürfen aktive Telefonate maximal 42 Cent pro Minute kosten, passive maximal 13,2 Cent.

(apa/red)

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Höhere Steuern sind: "Gerechter" sagt die SPÖ, die ÖVP meint "ökologischer", beide zusammen sagen zu den höheren Staatsschulden auch ncoh "sparen"!

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