Mississippi-Wasserpegel weiter steigend: Über dreißig Staudämme bereist gebrochen

Experten prognostizierten Sinken des Wasserstandes BILDER: Tausende von Freiwilligen helfen zusammen

Mississippi-Wasserpegel weiter steigend: Über dreißig Staudämme bereist gebrochen © Bild: Reuters/Thayer

Nach weiteren Regenfällen im US-Bundesstaat Illinois wächst die Angst der Menschen vor weiteren Deichbrüchen am Mississippi. Die Hoffnungen in den Hochwassergebieten des Mittleren Westens auf ein Sinken des Wasserstandes wurden meist enttäuscht. Vor allem in Illinois und im Nordosten Missouris stiegen laut Medien die Pegelstände entgegen der Voraussagen der Experten wieder an.

In vielen Orten im Bundesstaat Iowa begannen dagegen die Aufräumarbeiten, nachdem das Hochwasser zurückgegangen war. Während weite Landstriche in Iowa und Illinois noch unter Wasser standen, werden die Fluten des Mississippi nach Einschätzung der Behörden zumindest die Großstadt St. Louis (Bundesstaat Missouri) verschonen. Die bis zuletzt verstärkten Dämme der Stadt rechten aus, hieß es. Tausende Freiwillige und Nationalgardisten hatten Dämme entlang des Mississippi mit Sandsäcken zu stabilisieren versucht. Insgesamt wohnen im Großraum der Stadt rund eine Million Menschen.

Feuer in Kalifornien
Vor allem im Norden Kaliforniens fachten heftige Stürme und heiße Temperaturen Wald- und Buschfeuer an. CNN berichtete am Sonntag von über 400 Bränden. Gouverneur Arnold Schwarzenegger ordnete den Einsatz der Nationalgarde im Kampf gegen die Flammen an. Das größte Feuer etwa 60 Kilometer südöstlich von Sacramento habe ein Ausmaß von fast fünf Quadratkilometern und gefährde mehrere Farmen, so CNN. Wegen sich rasch ausbreitender Feuer im Landkreis Santa Cruz waren vorsorglich etwa 2.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Sie konnten bis Sonntag noch nicht in ihre Häuser zurückkehren.

(apa/red)