Missbrauch muss geahndet werden: SPÖ
ist gesprächsbereit über Fekters Vorschlag

Pendl von der SPÖ will sich Entwurf im Detail ansehen Zivildienstserviceagentur stehen Sanktionen offen

Missbrauch muss geahndet werden: SPÖ
ist gesprächsbereit über Fekters Vorschlag © Bild: APA/Fohringer

Der Koalitionspartner ist "gesprächsbereit" über die Absicht von Innenministerin Maria Fekter, Zivildiener bei mehr als drei Tagen Krankenstand "nachdienen" zu lassen. Aber man werde sich "den Entwurf im Detail ansehen" und mit der Zivildienstserviceagentur sowie den größeren Trägerorganisationen diskutieren müssen, meinte SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl im Parteipressedienst.

"Natürlich muss das missbräuchliche Beantragen von Krankenstand während des Zivildienstes geahndet werden, immerhin sind die Zivildienst-Trägerorganisationen auf jeden Mitarbeiter angewiesen", um ihre Aufgaben bestmöglich erfüllen zu können, meinte Pendl. Er lehnte aber einen "Pauschalverdacht" ab - und verwies darauf, dass der Zivildienstserviceagentur schon jetzt Sanktionen gegen Missbräuche offen stehen. Diese sollten voll ausgeschöpft werden.

(apa/red)