Ministerin für Lebenslust und Leidenschaft

Ministerin für Lebenslust und Leidenschaft

Regierung. Zwischen Klosterschwestern und Kondomen: Andrea Kdolsky, der neue bunte Vogel der Schwarzen.

Die Ministerin kommt. Die Ministerin kommt.“ Im Eisenstädter Pensionistenheim wird nervös getuschelt. Hoher Besuch hat sich angesagt. Und dann kommt sie endlich, VP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky. Mit energischem, entschlossenem Schritt geht sie auf die wartenden älteren Menschen zu, begrüßt sie herzlich. „Ich will auch vor Ort sein und nicht immer nur am Schreibtisch sitzen“, erklärt Kdolsky den Anwesenden. Und tatsächlich: Das „Mischen unters Volk“ scheint ihr richtig Spaß zu machen.

„Wer nicht lacht, lebt auch nicht.“ Die 43-Jährige hat keine Berührungsängste. Sie scheint sich in kürzester Zeit auf den jeweiligen Gesprächspartner einstellen zu können und ist immer zu Scherzen aufgelegt. Mit der 104-jährigen Frau Anna zum Beispiel. „Sie haben ja viel weniger Falten als ich“, stellt sie mit gespielter Empörung fest. Lautes Gelächter im Altersheim. Kdolsky lacht überhaupt viel. Sie wirft dazu ihren Kopf zurück und lacht laut und schrill, ganz nach ihrem Motto: „Ein bissl lachen muss man können. Weil wer nicht lacht, der lebt auch nicht.“

Als veritable „Stimmungskanone“ gilt sie auch unter ihren Ministerkollegen. Nur manchmal, da sei die Ministerin schlecht gelaunt oder angespannt, erzählen Leute aus ihrem Umfeld. Dann sei sie zunächst ruhig, doch man merke, wie sie sich selbst wieder hochputscht. Und nach einiger Zeit höre man es plötzlich wieder, das unverwechselbare Lachen der Ministerin.

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